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Doreth zeigt seine Schuhsammlung

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Der Mann mit dem Schuh-Tick in seinem Allerheiligsten: Bastian Doreth mit seinen zahlreichen Tretern © sampics

München - So mancher Schuh-Laden wäre womöglich neidisch auf so ein Sortiment. Doch es ist die ganz private Sammlung des Bayern-Basketballers Bastian Doreth. Der tz erklärte er seinen Tick.

Willkommen im Schuhparadies! Nein, wir befinden uns nicht im Kleiderschrank von Carrie Bradshaw, der Schuhfanatikerin aus der US-Kultserie „Sex and the city“. Wir sind zu Gast beim Youngster der Bayern-Basketballer, Bastian Doreth. Aber der steht Bradshaw in Sachen Schuhe in nichts nach, zumindest was die Anzahl der Treter angeht. Da ist im Laufe der Zeit nämlich so einiges an ­Sneakern zusammengekommen… Doreth: „Angefangen hat alles, nachdem ich mir meine ersten Basketballschuhe gekauft hatte. Das waren Jordan-Schuhe, und die haben einfach mein Interesse an Schuhen geweckt. Seitdem habe ich stetig weitergesammelt.“

Und jetzt gleicht Doreths Wohnzimmer einem Schuhgeschäft: An einer Wand steht ein Regal, auf dem die flippigsten Modelle wie im Laden ausgestellt sind. Rechts und links daneben Schuhkartons. Stapelweise Schuhkartons. „Irgendwann bin ich einfach richtig verrückt geworden“, lacht Doreth. „Ich habe Schuhe gekauft und sie nur aufgestellt, nicht getragen. Teilweise kaufe ich Schuhe sogar dreimal. Zum Anziehen, zum Aufstellen und für schlechte Zeiten. Die hebe ich mir eben auf, damit ich sie später irgendwann noch einmal anziehen kann.“

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Für den Fall der Fälle. Was in Bastians Schuh­museum noch auffällt: Auf keinem der bunten In-Treter ist auch nur der kleinste Fleck zu sehen. Jedes Paar schaut aus wie neu. „Das geht ja mal gar nicht“, sagt Doreth. „Schuhe dürfen einfach niemals dreckig sein. Darauf sollte man schon achten.“

Übrigens: Doreth hat auch den ein oder anderen Schuh in seiner Sammlung, der extrem selten ist. Doreth: „Ich liebe es, mir Schuhe zu holen, die nicht so oft produziert wurden wie andere und die nur schwer zu kriegen sind. Ansonsten stehe ich auf verrückte Farben und natürlich auf Hightops, also Schuhe, die etwas höher sind. Alles in allem müssen sie aber einfach gut am Fuß aussehen und zu meinem Stil passen.“

Und dafür gibt er gerne und oft Geld aus. Sieben bis zwölf Paar Sneaker finden pro Monat den Weg in Doreths Wohnung und lassen sein Herz höher schlagen. Genauso wie bei der Ikone von Sex and the city, Carrie Bradshaw. Bei der geht es im Ankleidezimmer ähnlich zu wie bei Basti Doreth: Schuhe über Schuhe! Und die sagte einmal: „Bei jedem Schuhkauf geht für eine Frau die Sonne auf.“ Nicht ganz: Für Basti auch…

J. Carlos Menzel Lopez

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