Der FCB-Kapitän erklärt, warum es nun läuft

Taylor: "Was jetzt anders ist..."

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FCB-Kapitän Bryce Taylor

München - Die Bayern scheinen ihre Krise hinter sich gelassen zu haben. Auch am Sonntag setzten die Münchner ein Ausrufezeichen gegen Crailsheim. Bryce Taylor erklärt, was sich plötzlich geändert hat.

"Eine Saison verläuft nun mal in Wellen. Jedes Team hat eine Phase, in der es nicht so läuft. Ich hoffe, wir haben unsere nun abgehakt.“ Die Erleichterung ist FCB-Kapitän Bryce Taylor bei diesen Worten ins Gesicht geschrieben. Hinter dem US-Guard und seinem Team liegen schmerzhafte Niederlagen. Seit dem Last-Minute-Sieg in Bremerhaven vor anderthalb Wochen ist endlich ein Aufwärtstrend erkennbar: Es folgte der Überraschungserfolg bei Khimki Moskau und das 106:59 am Sonntag gegen Crailsheim. „Ich denke, Bremerhaven war eine Art Schlüsselerlebnis. Auch wenn es kein schönes Spiel war, haben wir neues Selbstvertrauen schöpfen können. Und unsere Qualität in Moskau bestätigt“, so Taylor. Was aber ist der Grund für den Wandel? Schließlich hatten die Münchner zuvor in nur zwei Wochen fünf Niederlagen in Folge kassiert. Taylor erklärt die Faktoren.

Dusko Savanovic: Der Routinier fehlte für drei Partien (Knieprobleme). Gegen Moskau kehrte der 32-Jährige zurück aufs Parkett – sorgte gleich für elf Punkte. Taylor: „Dusko ist extrem wichtig für uns. Die Mannschaft profitiert sehr von seiner Erfahrung und der Ruhe, die er ausstrahlt. Er ist ein wichtiger Faktor.“

Der Coach: Dass Trainer Svetislav Pesic weiß, wie er die einzelnen Spielertypen anpacken muss, ist bekannt. Und genau das, hat er in den vergangenen Wochen verstärkt individuell getan. Taylor: „Der Coach hat ein Gefühl dafür, wie er wen am besten erreichen kann. Die Zusammenarbeit funktioniert aber natürlich immer besser, je länger die Saison läuft, und man sich besser kennt. Insgesamt müssen auch wir mit unseren Leistungen den Trainer motivieren. Heißt: Das umsetzen, was er von uns fordert. In der vergangenen Woche ist uns das gelungen.“

Mentale Stärke:  Die Bayern wissen, wie man Spiele gewinnt. Dennoch haperte es zuletzt an der Umsetzung. Taylor: „Ich denke, die knappe Niederlage bei Real Madrid hat uns mehr verunsichert als zunächst angenommen. Das hatte dann etwas von einem Domino-Effekt.“ Wie man den stoppen konnte? „Indem wir Einsatz gezeigt und nicht aufgegeben haben“, so Taylor. „Wie gesagt, auch wenn der Sieg in Bremerhaven kein schöner war, wir brauchten dieses Erfolgserlebnis, um zurück zu unserer mentalen Stärke und Leistungsfähigkeit zu finden. Und das hat mit harter Arbeit funktioniert.“

Lena Meyer

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