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Final-Spiel gegen ALBA

Auftakt verpennt - und trotzdem gewonnen: FCB-Basketballer erhöhen Chancen auf Meisterschaft

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Auftakt in die BBL-Finals: Peyton Siva von Alba Berlin (li.) versucht im Audi Dome Bayerns Maodo Lo zu blocken.

0:11 nach vier Minuten - doch die Bayern-Basketballer haben sich beim Auftakt in die BBL-Finals berappelt. Und gegen ALBA die Chancen auf den Titel erhöht.

München - Den Auftakt verschlafen, am Ende aber hellwach: Titelverteidiger Bayern München ist trotz Anlaufproblemen mit einem Sieg ins Finale der Basketball Bundesliga (BBL) gestartet. In der Neuauflage des Vorjahresduells setzte sich der Hauptrundensieger mit 74:70 (36:37) gegen Alba Berlin durch und führt in der Best-of-Five-Serie mit 1:0. Am Mittwoch (20.30 Uhr/MagentaSport) kann sich der Meister in Berlin drei Matchbälle holen.

Als bester Werfer der Münchner, die in der vergangenen Saison zum Auftakt des Play-off-Finales eine Niederlage gegen Alba kassiert hatten, kam Nihad Djedovic auf 18 Punkte. Bei den Gästen hieß der Topscorer Peyton Siva (14).

FC Bayern im BBL-Finale: Verpatzter Start - starkes Comeback

Alba legte in der verbissen geführten Partie einen Start nach Maß hin und führte nach knapp vier Minuten mit 11:0, ehe den Bayern die ersten Punkte gelangen. Die Münchner hatten zunächst große Probleme - sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, in der ihnen viele Ballverluste unterliefen.

"Bei uns sind die ersten Würfe gefallen", sagte Berlins Nationalspieler Johannes Thiemann bei Magenta Sport: "Aber es war klar, dass eine Reaktion kam, und sie ist gekommen." Bis zur Halbzeit kämpften sich die Gastgeber heran, gingen 19 Sekunden vor der Pause erstmals in Führung.

Bayerns Basketballer finden gegen ALBA besser in die zweite Hälfte - und holt den Sieg

In der zweiten Hälfte erwischten die Bayern den besseren Start, Alba hielt die hart umkämpfte, durch viele Fouls unterbrochene Partie aber offen. "Wir brauchen viel Energie und einen Fokus über 40 Minuten", hatte Bayern-Trainer Dejan Radonjic vor dem Spiel gesagt. In den letzten zehn Minuten war sein Team fokussierter und sicherte sich den Auftaktsieg.

Die Berliner kassierten in den laufenden Play-offs ihre erste Niederlage. Beide Finalisten hatten sich in den ersten Runden jeweils mit 3:0 durchgesetzt. Alba schaltete ratiopharm Ulm und die EWE Baskets Oldenburg aus, München die Löwen Braunschweig und Rasta Vechta.

Alba kämpft gegen die Bayern gegen einen Fluch. Zum fünften Mal stehen sich die beiden Klubs innerhalb von nur sechs Jahren in einem Finale gegenüber, für Alba ging es bis auf eine Ausnahme immer schlecht aus. 2016 gelang der Pokalsieg - in München. In den BBL-Finalserien 2014 und 2018 sowie dem Pokalendspiel im Vorjahr hatte der FC Bayern jeweils das bessere Ende für sich.

SID/fn

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