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Bayern in Ljubljana – das Achtelfinale im Blick

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Gut eineinhalb Tage nach dem mühsamen Sieg über die Eisbären Bremerhaven, reiste der FC Bayern nach Ljubljana weiter.

München – Die Zeit ist knapp in diesen Tagen bei den Basketballern des FC Bayern. Schon Montagmittag, gut eineinhalb Tage nach dem mühsamen Sieg über die Eisbären Bremerhaven, reiste der Deutsche Meister nach Ljubljana weiter.

Die Vorbereitung auf den Auftritt bei Olimpija (20.30 Uhr/www.telekombasketball.de) begann Bayerns Coach Svetislav Pesic sicherheitshalber schon vor dem Bundesligaduell.

„Weil diese Mannschaft eine sehr ähnliche Spielweise hat wie Bremerhaven“, sagte er. Schnell, aggressiv, kompromisslos – eine Mischung, die den Münchnern am Samstagabend mäßig schmeckte. Wie auch Kapitän Bryce Taylor befand: „Wir werden vor allem in der Defensive konstanter spielen müssen, wenn wir dort bestehen wollen.“

Nur zu gerne würden sich die Bayern die komfortable Ausgangsposition in der Eurocup-Zwischenrunde noch ein bisschen komfortabler gestalten. Bei einem Sieg könnte man schon im Rückspiel kommende Woche im Audi Dome den Einzug ins Achtelfinale klarmachen. Und auch der Gruppensieg wäre zum Greifen nahe. Was sich auszählen könnte. Denn im nach dem K.o.-System ausgetragenen Achtelfinale bekämen die Bayern dann von zwei dicken Brocken den etwas schlankeren vorgesetzt. Statt Kuban Krasnodar um den Ex-Bayern Malcolm Delaney hätte man es wohl mit Pesic’ Ex-Klub BC Valencia zu tun. Die Spanier sind zwar immerhin der Eurocup-Titelverteidiger, haben derzeit aber nicht ganz das Format der vergangenen Jahre.

Soweit denkt man bei den Bayern vorerst naturgemäß noch nicht. Vor allem Svetislav Pesic selbst ist mit einigem Respekt nach Ljubljana gereist. Kein Wunder, Olimpija gehörte schon im früheren Jugoslawien zu den Traditionsklubs. Auch wenn der Verein seinen bislang größten Erfolg erst nach der Abspaltung Sloweniens einfuhr. 1994 holte man den Saporta Cup – der Vorläufer jenes Wettbewerbs, in dem die beiden Vereine nun aufeinandertreffen.

Heute schickt der Verein einen stark verjüngten Kader um ausgewählte Routiniers wie den Ex-Römer Halil Kanacevic ins Rennen. „Sie sind jung und hungrig“, hat auch Bayerns Taylor ausgemacht. Eine kleine Kostprobe ihrer Leistungsfähigkeit haben die Slowenen in der Vorwoche abgeliefert. Bei JDA Dijon gewannen sie 81:77 – und meldeten selbst noch Ansprüche aufs Achtelfinale an.

Von Patrick Reichelt

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