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Trotz mehrerer Corona-Fälle: FC Bayern startet in die neue Basketball-Saison

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Verzichteten wegen positiver Corona-Tests bereits auf ein Turnier: Bayern-Basketballer.

Das Basketball-Team des FC Bayern startet in die nächste Bundesliga-Saison. Das Ziel: „die europäische Spitze“. Doch im Training kommt es zu Corona-Ausfällen.

München - Kurz vor dem Start in die neue Bundeslina-Saison ist bei den Basketballern des FC Bayern noch einmal die Zeit gekommen, zurückzublicken. Magenta­Sport hat das übernommen und hat Geschäftsführer Marko Pesic ins Visier genommen, der seit nunmehr zehn Jahren die Geschicke im Audi Dome bestimmt. Und dabei kommen auch Anekdoten zutage, die zeigen, dass es mit dem Stellenwert des Basketball beim FC Bayern nicht immer so arg weit her war. So wie damals beim Antrittsbesuch an der Säbener Straße, als Ex-Vize Bernd Rauch dem einstigen Klubchef Uli Hoeneß zurief, Pesic sei für das Vorstellungsgespräch da. „Was willst du mit dem Stevic?“, soll der FCB-Patron da mit dem Gedanken an den damaligen 1860-Sportdirektor gerufen haben.

Heute sieht die Sache anders aus. Wenn Bayerns Korbjäger am Sonntag (26. September, 18 Uhr) gegen ratiopharm Ulm in die neue Saison einsteigen, dann ist Basketball auch Chefsache. Präsident Herbert Hainer war in alle Aktivitäten des vergangenen Sommers direkt mit eingebunden. Was herauskam, quittiert er heute mit einem vielsagenden Lächeln. „Ich bin äußerst zufrieden.“

Mehrere Corona-Fälle beim FC Bayern: Basketballer müssen zum Bundesliga-Start kreativ werden

Wobei auch Hainer feststellen muss, dass es vor allem dieser Tage Unwägbarkeiten gibt, die auch mit bester Vorbereitung nicht zu verhindern sind. Rund um das Vorbereitungsturnier in eigener Halle vor 14 Tagen haben sich offenbar gleich mehrere Bayern mit dem Coronavirus infiziert. Allen Betroffenen geht es gut, über die weiteren Details schweigt sich der Klub beharrlich aus. Klar ist nur, dass der Pokalsieger einige Tage lang nur individuell trainieren konnte. Erst in den letzten Tagen setzte Trainier Trinchieri wieder Teamarbeit aufs Programm. Wobei was heißt schon Team – sehr wahrscheinlich wird auch der Italiener erst am Samstag Klarheit haben, mit welcher Besetzung er den Auftakt gegen hoch eingeschätzte Ulmer angehen kann. „Ich werde mir etwas Kreatives ausdenken“, sagte er. „Aber so oder so wird die Welt für uns nicht am nächsten Sonntag enden.“

Was die Sache speziell macht: Eigentlich hätten die Bayern den Corona-Fällen gar nicht auf die Spur gehen müssen. Für Geimpfte schreibt die Basketball-Bundesliga nämlich keine Tests mehr verpflichtend vor. Doch der Klub hat das Testprocedere der vergangenen Saison aufrechterhalten – auch weil Tests für viele der bevorstehenden Reisen vorgeschrieben sind. Zum Beispiel für die am kommenden Donnerstag, wenn die Bayern bei Maccabi Tel Aviv auch gleich in die neue Euroleague-Spielzeit einsteigen. Ansage Hainer: „Wir wollen auch mit den Basketballern in die europäische Spitze!“ (pr)

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