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Zehn-Tages-Vertrag! Ex-Bayern-Star muss plötzlich aushelfen - und stellt Rekord auf

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Von: Marius Epp

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NBA, FC Bayern, NBA: Greg Monroe legt einen ungewöhnlichen Karriereweg hin.
NBA, FC Bayern, NBA: Greg Monroe legt einen ungewöhnlichen Karriereweg hin. © Oryk HAIST/imago

Was für ein Tag für Greg Monroe: Weil Corona-Ausfälle die NBA fluten, muss der ehemalige Bayern-Center plötzlich nochmal in der NBA ran. Er sorgt prompt für einen Rekord.

Minneapolis - Unverhofft kommt oft: Greg Monroe hätte wohl nicht gedacht, dass er nochmal in der besten Basketball-Liga der Welt mitmischen darf. Doch Corona wirbelt den US-Sport durcheinander und verhalf dem Ex-Star des FC Bayern zu einem verrückten Comeback.

„Als sie meine Nummer gewählt haben, hatte ich nicht viel Zeit, um das Ganze zu verdauen“, sagt der 31-jährige Center, der von 2019 bis 2020 für den FC Bayern im Audi Dome auflief. Monroe spielte für Capital City Go-Go in der zweitklassigen amerikanischen Liga, als das NBA-Team Minnesota Timberwolves bei ihm anklingelte.

FC Bayern: Ex-Center Greg Monroe gibt irres NBA-Comeback

Den T-Wolves fehlten wegen Corona auf einen Schlag acht Spieler. Schnurstracks unterschrieb Monroe am Montag einen Zehntages-Vertrag und musste noch am gleichen Tag spielen. Der 2,11-Meter-Hüne tat das, was er am besten kann: Körbe werfen. Er steuerte elf Punkte und neun Rebounds bei und verhalf seinem Team zum 108:103-Sieg. Nicht schlecht für einen Aushilfs-Center.

Nebenbei stellte er auch noch einen Rekord auf: Er war der 541. Spieler, der in dieser NBA-Saison zum Einsatz kam. Er konnte sich auf seine Erfahrung von 633 NBA-Spielen für sechs verschiedene Teams verlassen. „Die Leute ändern sich, das Spiel ist dasselbe“, kommentierte er nach seinem Comeback nüchtern.

Greg Monroe kennt Namen seiner Teamkollegen noch nicht

Zeit zur Eingewöhnung hat Monroe praktisch keine, am Mittwoch steht schon das nächste Spiel gegen die New York Knicks an. Bis dahin will er die Namen seiner Teamkollegen lernen. „Jaylen Nowell hat ein überragendes Spiel gemacht. Ich muss zugeben: Ich wusste nicht, wer er ist.“

Nach seiner Performance im ersten Spiel kann Monroe auf eine Vertragsverlängerung hoffen. Vielleicht um weitere zehn Tage. (epp)

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