Djedovic & Co. gewinnen gegen Moskau

FCB Basketballer: "Wir können wirklich sehr stolz sein!"

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Djedovic (M.) & Co. bezwangen Moskau

München - Was für ein Erfolg für die FCB-Baskets! Die Münchner feierten am Donnerstagabend ihren ersten Euroleague-Erfolg. Und das ausgerechnet gegen den Millionen-Klub Khimki Moskau.

Der Sieg des FCB Basketball über Moskau sorgte bei den Bayern für große Überraschung. Denn es war der erste Erfolg in der Euroleague und dann auch noch gegen die Millionen-Truppe Khimki aus Russland.

"Ich bin mir sicher, dass wir bis zum Spiel mit unserem Trainer die kleinen Details herausarbeiten, die uns helfen werden, gute Chancen auf einen Sieg zu haben.“ Das hatte FCB-Aufbauspieler Alex Renfroe vor dem zweiten Euroleague-Spiel gegen den russischen Millionenklub Khimki Moskau erklärt. Wer hätte gedacht, dass er Recht behalten würde! Die Bayern-Basketballer feierten gestern Abend einen Sensationssieg gegen den Eurocup-Sieger und Real-Madrid-Bezwinger! Das Team von Svetislav Pesic setzte mit 69:60 (45:31) ein Riesen-Ausrufezeichen vor heimischen Publikum.

Darunter waren übrigens auf FCB-Trainer Pep Guardiola, Sportvorstand Matthias Sammer, und die Fußballstars Javi Martinez und Sebastian Rode. Topscorer auf Seiten der Bayern war Nihad Djedovic mit 16 Punkten und 8 Rebounds.„Wir können wirklich sehr stolz sein“, sagte der Matchwinnder bei telekombasketball.de. „Wir haben gezeigt, dass wir als Team funktionieren. Das war kein perfektes Spiel, aber wir haben alles gegeben. Vor allem in der Defensive haben wir eine gute Leistung gezeigt.“

FCB Basketball mit starker erster Halbzeit

Der ein oder andere der 6015 Zuschauer im Audi Dome dürfte sich in der ersten Halbzeit verwundert die Augen gerieben haben. Khimki Moskau startete überraschend schwach, während die Münchner ein erstaunliches Selbstbewusstsein an den Tag legten und die Fehler ihrer Gäste gezielt nutzten. Schnell hatten sich Djedovic, Renfroe & Co. einen anständigen Vorsprung herausgespielt (22:16), den sie im zweiten Viertel sogar noch weiter ausbauten. Auch dank einer starken Defensive! Zur Halbzeitpause hatten die Russen lediglich eine Trefferquote von 39 Prozent aus dem Feld! Und das spiegelte sich auch in den Punkten wider. Die Hausherren führten mit 45:31!

Nun hieß es: dranbleiben – und nicht wie eine Woche zuvor in Istanbul den Sieg erneut aus der Hand zu geben. Und das taten die Bayern. Zwar kamen die Moskauer etwas stärker aus der Kabine zurück und konnten ihren Rückstand verringern. Die Bayern behielten allerdings starke Nerven und gaben den Sieg nicht mehr her. Djedovic: „Unser Ziel ist und bleibt die Top16. In dieser Gruppe ist wirklich alles möglich!“

Lena Meyer

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