Der FCB-Forward über die 90er und die Partie gegen Crailsheim

Und Ihre Sünde, Herr Jagla?

+
Samstag geht's für Jagla (Mitte) & Co. gegen Crailsheim

Auf gegen Crailsheim und zurück in die 90er! Die FCB-Baskets wollen am Samstag (18.30 Uhr) das volle Programm: Einen Sieg gegen den Tabellenletzten, ein Stück Selbstvertrauen zurückerarbeiten und gleichzeitig eine Mottoparty zu Ehren des vorletzten Jahrzehnts feiern.

Auf gegen Crailsheim und zurück in die 90er! Die FCB-Baskets wollen am Samstag (18.30 Uhr) das volle Programm: Einen Sieg gegen den Tabellenletzten, ein Stück Selbstvertrauen zurückerarbeiten und gleichzeitig eine Mottoparty zu Ehren des vorletzten Jahrzehnts feiern. Die tz sprach mit FCB-Forward Jan Jagla und erfuhr, wo der 33-Jährige in den 90ern anzutreffen war, wenn er gerade nicht spielte.

Herr Jagla, haben Sie gute Erinnerungen an die 90er?

Jagla (lacht): Lassen Sie mich überlegen… Ich habe 2000 mein Abitur gemacht. Insofern waren die 90er meine Jugendzeit. Übrigens auch die Phase, in der sich meine Profikarriere mehr und mehr abzeichnete. Ich habe ab 1999 für Lichterfelde Berlin gespielt, das Nachwuchsteam von ALBA. Wenn ich gerade nicht in der Halle trainierte oder in der Schule war, habe ich mit meinen Freunden und Teamkollegen Streetball gespielt. Das war ja die Phase, in der das Ganze mehr und mehr in Europa populär wurde. Einige Male gab es also schon Ärger, wenn wir anstatt in der Halle zu trainieren lieber in den Parks oder auf der Straße gespielt haben.

Wie sieht’s mit den typischen Mode­sünden der 90er aus?

Jagla: Die gab’s auch bei mir: Baggy-Pants und Basketball-Caps inklusive! Musiktechnisch war das Ganze bei mir eher einseitig (lacht). Ich habe ausschließlich Hip Hop gehört – das war einfach in!

Unabhängig von den 90ern wollen Sie am Samstag eine weitere Sache feiern: einen Sieg.

Jagla: Richtig. Ich denke, dass die vergangenen Wochen vielleicht auch ein wenig am Selbstvertrauen des Teams genagt haben. Da war zum einen das Eurocup-Aus gegen Valencia und dann die BBL-Niederlagen gegen Braunschweig und Göttingen. Die hätten einfach nicht passieren dürfen! Am Samstag ist ein Sieg also Pflicht. Unsere Probleme gilt es also mit einem überzeugenden Erfolg endlich zu überwinden.

Wo sehen Sie spielerisch die größten Baustellen?

Jagla: Zuletzt hat es an allem gefehlt. Wir haben offensiv einfach zu wenig gezeigt und viel zu wenig Punkte gemacht. Das war aber auch durch Nachlässigkeiten in der Defensive bedingt, denke ich. Schließlich ist die Verteidigung die Grundlage. Die Möglichkeiten sind meiner Meinung nach da. Wir müssen sie nur wieder abrufen!

Interview: Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Erste Heimpleite: Würzburg wird zum Bayernschreck
Erste Heimpleite: Würzburg wird zum Bayernschreck
EuroCup: Bayern-Baskets siegen auch im zweiten Spiel
EuroCup: Bayern-Baskets siegen auch im zweiten Spiel
FCB-Baskets: Zurück auf der Erfolgsspur
FCB-Baskets: Zurück auf der Erfolgsspur
Ex-Coach Bauermann fordert die Bayern: „Kein Spiel wie jedes andere ...“
Ex-Coach Bauermann fordert die Bayern: „Kein Spiel wie jedes andere ...“

Kommentare