Donnerstag gegen Belgrad

"Uns erwartet eine sehr talentierte Mannschaft"

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Chevon Troutman

München - Donnerstag ertönt wieder die Euroleague-Hymne „Devotion“ (deutsch: Hingabe, die Redaktion) durch den Audi Dome! Es geht für die Bayern-Basketballer gegen den zweiten Top16-Gegner Partizan Belgrad (20.15 Uhr, live bei Sport1).

Donnerstag ertönt wieder die Euroleague-Hymne „Devotion“ (deutsch: Hingabe, die Redaktion) durch den Audi Dome! Es geht für die Bayern-Basketballer gegen den zweiten Top16-Gegner Partizan Belgrad (20.15 Uhr, live bei Sport1). Hingabe passt da ganz gut – und zwar hunderprozentige! Schließlich wollen die Roten Riesen mit einem Sieg über den serbischen Meister gleich zwei Dinge: Zum einen den perfekten Start in die Zwischenrunde der höchsten europäischen Spielklasse perfekt machen, und Wiedergutmachung für den BBL-Auftritt vom Montag bei den EWE Basketbs Oldenburg betreiben. Da hatten die Münchner mit einer überraschend schwachen Leistung mit 72:87 verloren.

Coach Svetislav Pesic ist dennoch sicher, dass sich seine Schützlinge heute anders präsentieren werden als beim norddeutschen Vizemeister. „Natürlich waren wir nicht allein auf dem Feld, aber ich weiß, dass wir besser werfen können als diesmal gegen Oldenburg", so der 64-Jährige.

Schließlich ist auch die Glanzleistung aus der ersten Top16-Partie gegen Kaunas noch nicht vergessen. Die Bayern-Baskets hatten sich durchweg souverän präsentiert und einen 84:66-Auswärtssieg gefeiert. Worauf es nun gegen Belgrad, für die übrigens Coach Svetislav Pesic zu seiner aktiven Zeit ebenfalls auf dem Parkett stand, ankommt?

„Das ist eine sehr talentierte Mannschaft, da müssen wir wieder an die gute Arbeit der vergangenen Wochen anknüpfen, um unseren schönen Auftaktsieg in den Top16 in Kaunas zu bestätigen", sagt Geschäftsführer Marko Pesic.

Dabei können die Roten wahrscheinlich auf den zuletzt erkälteten Boris Savovic zählen. Der Forward wird aller Voraussicht nach wieder im Kader der Münchner stehen. Und das ist auch wichtig. Schließlich konnte sich die junge Mannschaft aus Serbien in ihrem letzten Spiel gegen Real Madrid über einige Zeit gut präsentieren. Bayerns Nihad Djedovic muss wegen seiner Sprunggelenkverletzung wohl noch bis Ende Januar pausieren…

Der Schlachtplan der Korbjäger des FC Bayern ist jedenfalls klar: Unkonzentriertheiten vermeiden und mit hoher Intensität und Energie ins Spiel starten. Besonders auf den serbischen Forward Dragan Milosavljevic (24) und seinen 22-jähriger Landsmann und Point Guard Bogdan Bogdanovic muss Acht gegeben werden. Und dann gilt schließlich das, was Coach Pesic immer von seiner Mannschaft fordert: Nicht reagieren, sondern agieren und auf eine gute Team-Defensive achten. Gelingt es den Münchnern dies mit Hingabe umzusetzen, kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen…

Lena Meyer

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