Cooler Look, Mr. Taylor!

FCB-Baskets-Kapitän über Urkel, Team und Titel

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Immer für einen Spaß zu haben: Bryce Taylor mit Bruder Brandyn (r.).

München - Kapitän Bryce Taylor erklärt in der tz, warum er nun noch motivierter ist und wer ihm in den letzten Tagen etwas Ablenkung verschafft hat.

Jetzt erst recht! Hinter den Bayern-Basketballern liegen keine einfachen Wochen: Da war das deutliche Eurocup-Aus gegen Valencia, am vergangenen Wochenende folgte dann die überraschende BBL-Pleite gegen Underdog Braunschweig. Dennoch wollen die Münchner nicht den Kopf hängen lassen und am Sonntag um 17 Uhr in Göttingen endlich wieder einen Sieg einfahren! Kapitän Bryce Taylor erklärt in der tz, warum er nun noch motivierter ist und wer ihm in den letzten Tagen etwas Ablenkung verschafft hat.

Herr Taylor, zuletzt gab es für Sie und Ihr Team wenig zu feiern – die meisten Ihrer Saisonziele wurden verfehlt. Es bleibt „nur“ noch die Verteidigung der Meisterschaft. Wie ist die Stimmung?

Bryce Taylor: Es stimmt schon. Die Dinge sind zuletzt nicht so verlaufen, wie wir uns das erhofft hatten. Natürlich war das Aus im Eurocup gegen Valencia bitter. Und auch in der Euroleague und im Pokal wollten wir weiterkommen. Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir daraus einiges lernen konnten. Ich persönlich bin nun nur noch motivierter, unseren Stand in der Tabelle zu verbessern und die Meisterschaft zu verteidigen. Und das ist beim ganzen Team genauso.

Was sind derzeit die größten Baustellen?

Bryce Taylor: Wir hatten in dieser Woche seit Langem mal wieder sieben Tage Zeit zwischen zwei Spielen. Insofern konnten wir sehr effektiv trainieren und uns gut auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten. Im Fokus stand die Defensive sowie die Verbesserung der Abläufe im Angriff. Ich denke, dass wir gut eingestellt sind– auf Göttingen am Sonntag, aber auch auf die übrigen Aufgaben wie das Heimspiel gegen Crailsheilm in der kommenden Woche, oder das Auswärtsspiel gegen Ulm.

Apropos Crailsheim. Im Zuge der 90er-Party, die in der kommenden Woche während des Heimspiels gegen die Merlins im Audi Dome gefeiert werden soll, wurden Sie per Photoshop zu Steve Urkel.

Bryce Taylor (lacht): Ja, das habe ich schon gesehen. Eine lustige Idee. Ich denke, dass die Fans während des Spiels viel Spaß haben werden – und hoffentlich am Ende einen Sieg mit uns feiern können. Schade, dass mein jüngerer Bruder Brandyn, der mich gerade besucht, dann schon wieder in den USA ist…

Ist der denn auch Basketball-Profi?

Bryce Taylor: Brandyn studiert noch, spielt aber im College-Team seiner Universität in Kalifornien. Er hat mich schon in der vergangenen Saison in München besucht und ist von der Stadt begeistert. Ich habe ihm den Odeonsplatz gezeigt, den Englischen Garten und war mit ihm in einem meiner Lieblings-Cafés, dem Vorstadt-Café. Das Beste ist: Bevor er zurück nach Hause fliegt, wird er mit nach Göttingen fahren. So kann er noch bei einem unserer Spiele dabei sein!

Interview: Lena Meyer

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