FCB-Baskets erkämpfen sich den Sieg

Bayern-Baskets: Arbeitssieg gegen Frankfurt

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FCB-Coach Sasa Djordjevic

München - Das war ein hartes Stück Arbeit. Die FCB-Baskets mussten am Samstag im Spiel gegen Frankfurt ordentlich ackern. Am Ende gab es dennoch einen Erfolg.

So richtig rund lief es nicht bei den Bayern-Basketballern, am Ende gab es dennoch einen Heimsieg. Das Team von Sasa Djordjevic gewann am Samstag vor 5831 Zuschauern mit 72:60 (29:32) gegen Frankfurt. Bayern-Topscorer war US-Guard Cunningham mit 23 Punkten. „Ich bin froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, so FCB-Coach Sasa Djordjevic. „Allerdings müssen wir die Spiele in Zukunft besser lesen.“

Zunächst sah es nicht schlecht aus für die Münchner Korbjäger. Die Bayern starteten deutlich stärker in die Partie und hatten sich schnell einen kleinen Vorsprung erspielt (17:9). Allerdings ließen sich die Frankfurter davon nicht beeindrucken. Die Gäste zogen zum Ende des ersten Viertels bis auf zwei Punkte an die Hausherren heran (19:17 aus FCB-Sicht). Zu allem Überfluss knickte FCB-Leistungsträger Vladimir Lucic um und musste humpelnd das Feld verlassen. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Eine Diagnose steht noch aus.

Im zweiten Abschnitt taten sich die Roten dann noch schwerer. Es dauerte knapp fünf Minuten bis die Gastgeber zum ersten Mal punkteten. Frankfurt nutzte dagegen seine Chance und zog an den Münchnern vorbei. Die Probleme der Bayern waren dieselben wie in den Spielen zuvor: zu viele Ballverluste und unnötige Fouls. Zum Ende der ersten Halbzeit lagen die Bayern mit drei Punkten zurück (29:32).

Nach der Pause kehrten die Münchner wesentlich stärker aus der Kabine zurück. Jared Cunningham und seine Kollegen übernahmen die Kontrolle auf dem Feld und starteten eine 9:0-Lauf. Die Frankfurter schafften es nicht, eine passende Antwort zu finden. Und so gelang es den Münchnern sich mehr und mehr abzusetzen. Mit 56:46 ging es ins letzte Viertel.

Die Bayern mussten weiterhin hart kämpfen, um ihren Vorsprung zu halten. Kurz vor Schluss kamen die Gäste noch einmal gefährlich nah an die Roten heran (56:64). Dennoch behielten Nihad Djedovic & Co. starke Nerven und sicherten sich den 72:60-Erfolg.

Lena Meyer

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