Bamberg mit dem längeren Atem

Bayern verlieren in der Frankenhölle

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Sah eine gute Leistung seines Teams: Svetislav Pesic

Bamberg - Was für ein hochklassiges Spiel in Freak City! Die Bayern verlieren nach hartem Kampf in Bamberg.

Am Ende sah das Ganze deutlicher aus, als es eigentlich war. Die Münchner verloren am Sonntag das Spitzenspiel in Bamberg mit 87:100 (46:43), die Leistung der Bayern konnte sich dennoch sehen lassen. Über lange Strecken hatte sich das Team von Svetislav Pesic einen Kampf auf Augenhöhe mit den Gastgebern geliefert, zum Schluss fehlten den Topscorern Dusko Savanovic (18), KC Rivers (18) & Co. der Heimvorteil sowie die Kraft.

„Wir haben lange gute gespielt und kontrolliert. Ich bin mit der Leistung zufrieden“, sagte Pesic. Den Unterschied machten Bambergs Bradley Wanamaker (25 Punkte) und Darius Miller (27 Punkte), die nahezu alles trafen, was möglich war. Pesic: „Bamberg hat am Ende zehn von zwölf Würfen getroffen, darunter fünf Dreier. Man hat den Eindruck, dass die Offense den Unterschied ausgemacht hat.“

Dabei hatte es so gut für die Bayern begonnen... Während es in der Bamberger „Frankenhölle“ kochte, schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter auf dem Parkett – die Partie hätte auch ein Playoff-Endspiel sein können. Bei den Bayern taten sich besonders Rivers, Savanovic und Bryce Taylor hervor. Aber auch die restlichen Münchner verteidigten hart und versuchten, den schnellen Hausherren den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das erste Viertel endete mit 20:21 aus Bayern-Sicht.

Auf ging’s in Runde zwei. Und diese war genauso Werbung für den Basketballsport wie Viertel eins. Das Tempo blieb hoch, das Spiel ging hin und her. Taylor glänzte weiter mit einer Trefferquote von 100 Prozent, auch Rivers und Savanovic sorgten für gute Offensivaktionen. Der Spielausgang? Völlig offen! Mit einem Drei-Punkte-Vorsprung ging es für die Münchner in die Kabine (46:43).

Das dritte Viertel gehörte Bambergs Miller. Der US-Profi überzeugte mit einer Trefferquote von 100 Prozent aus dem Feld. Aber die Bayern blieben dran. Mit 67:71 startete das alles entscheidende Viertel. Und auch da blieb es zunächst so eng wie zuvor. Dann zündeten Wanamaker und Miller allerdings den Dreier-Turbo. Den Bayern fehlte es an Kraft, um sie aufzuhalten. „Uns hat ein wenig die Frische gefehlt“, so Pesic.

Lena Meyer

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