FCB-Baskets gewinnen auch bei Hapoel Jerusalem

EuroCup: Bayern wahren ihre weiße Weste

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Nihad Djedovic

Jerusalem - Die europäische Weste der FCB-Baskets bleibt weiß. Das Team von Sasa Djordjevic gewann am Mittwoch auch sein drittes EuroCup-Duell auswärts gegen Hapoel Jerusalem. Allerdings fehlte es erneut etwas an der Konstanz.

Die europäische Weste der FCB-Baskets bleibt weiß. Das Team von Sasa Djordjevic gewann am Mittwoch auch sein drittes EuroCup-Duell gegen Hapoel Jerusalem mit 91:83 (51:39). Damit bleiben die Münchner Tabellenführer ihrer Gruppe. Einziges Manko: Es gelang kein konstant guter Auftritt. Trotz einer zunächst starken Leistung mussten die Münchner am Ende zittern. „Es gab Höhen und Tiefen, das müssen wir uns nochmals anschauen“, sagte Djordjevic.

Die FCB-Baskets erwischten einen Traumstart. Topscorer Vladimir Lucic (16 Punkte) und seine Kollegen legten hochkonzentriert los. Die Jerusalemer fanden kaum einen Weg durch die Münchner Defensive. Die Folge: Das erste Viertel ging mit 31:12 (!) an die Roten. Im zweiten Abschnitt legte Hapoel – angefeuert von seinen 7513 Fans – einen Gang zu. Dennoch gelang es den Münchnern, das Punktepolster komfortabel zu halten. Trotzdem ließ sich das Team von Sasa Djordjevic zu unnötigen Fouls hinreißen. Mit 51:39 ging es in die Pause.

Nun galt es, die Konzentration hoch und die Leistung konstant zu halten. Im dritten Viertel gelang dies weitestgehend. Zwar blieben die Gastgeber bissig, die Münchner konnten ihren Vorsprung dennoch ausbauen (78:55).

Alles hätte so schön sein können, wäre da nicht das vierte Viertel gewesen. Hapoel begann, aggressiver zu verteidigen. Die Münchner bekamen immer mehr Probleme, hatten einige Ballverluste. „Bis sechs Minuten vor Schluss sind wir gut aufgetreten. Aber dann haben wir uns in der Offensive schlecht verhalten“, sagte Djordjevic. Insgesamt ließen die Roten in diesem Viertel 28 Punkte zu, machten selbst nur 13. Hinzu kam, dass Maik Zirbes, Jared Cunningham, Milan Macvan und Devin Booker vorzeitig mit fünf Fouls auf die Bank mussten. Zum Glück hatten die Israelis ähnliche Probleme. Am Ende reichte es – auch dank des Puffers aus den vorherigen Vierteln ¬– zu einem 91:83-Sieg.

Lena Meyer

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