FCB-Baskets gewinnen mit Mühe gegen Tübingen

Bayern-Baskets: Arbeitssieg gegen das Schlusslicht

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Jared Cunningham 

München - Immerhin ein Sieg. Das war das Fazit der FCB-Basketballer am Sonntag. Die Münchner lösten ihre Pflichtaufgabe gegen Tübingen knapp.

Wenn man ehrlich ist, hätte am Sonntag nicht die Frage lauten sollen, ob die Bayern-Baskets ihr zweites Heimspiel in dieser Woche gewinnen würden, sondern wie hoch. Denn die Mannschaft von Sasa Djordjevic, derzeit auf Rang eins der Tabelle, musste gegen Schlusslicht Tübingen ran. Das Team der Liga, das bisher noch kein einziges Spiel für sich hatte entscheiden können…

Dabei blieb es. Am Ende konnten die Bayern ihre Pflichtaufgabe mit einem 84:72 (51:45)-Erfolg lösen. Ganz so eindeutig wie erwartet, wurde es allerdings nicht. Topscorer Jared Cunningham (23 Punkte) und seine Kollegen hatten vor 5743 Zuschauern zwischenzeitlich Probleme. „Wir haben heute sicherlich nicht unseren besten Basketball gezeigt“, musste Danilo Barthel zugeben. Den Münchnern fehlte neben Vladimir Lucic (Fuß) auch Stefan Jovic (Hand).

Der Start in die Partie verlief ausgeglichen. Die Gäste präsentierten sich vor allem aus der Distanz stark und ließen die Münchner nicht davonziehen (27:27). Mitte des zweiten Viertels gelang es den Tübingern sogar, in Führung zu gehen (31:27). Kurz darauf verhinderten Cunningham & Co. Schlimmeres. Die Münchner kämpften sich zurück und gingen mit 51:45 in die Halbzeitpause.

Allerdings erwischten die Gäste den besseren Start in die zweite Hälfte. Fünf Minuten blieben die Bayern ohne Punkte. Zum Glück war erneut auf Cunningham Verlass. Er sorgte dafür, dass die Münchner auf Schlagdistanz blieben. Djordjevic: „Es hat einige Zeit gedauert, bis wir die richtige Antwort in der Defensive gefunden haben.“

Kurz darauf wurde dann doch der Qualitätsunterschied beider Mannschaften deutlicher. Die Tübinger wirkten zunehmend kraftloser, während die Bayern von der Tiefe ihres Kaders profitierten. Und so gab es den erwarteten Erfolg. Zufrieden war Trainer Djordjevic dennoch nicht. „Die Spieler müssen lernen, dass sie über 40 Minuten guten Basketball zeigen müssen“, forderte der Coach. „Alles andere reicht nicht.“

Lena Meyer

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