Bayern vor schweren Aufgaben im EuroCup und Pokal

Pesic: Ein wenig Druck ist nicht schlecht

Marko und Svetislav Pesic
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Marko Pesic

München - Es wird ernst für die FCB-Baskets. In dieser Woche warten gleich zwei schwere Aufgaben auf die Münchner. FCB-Geschäftsführer Marko Pesic spricht über die Partien gegen St. Petersburg und Bamberg.

Es wird ernst für die FCB-Basketballer. Die Münchner Korbjäger treten Mittwoch zu einem der wichtigsten EuroCup-Duelle bisher an. Es geht ab 19.30 Uhr daheim gegen St. Petersburg. Ein Spiel, das für den weiteren Ausgang des Wettbewerbs von großer Bedeutung ist. Denn nur zwei Teams der vier Mannschaften umfassenden Gruppe ziehen ins Viertelfinale des EuroCup ein. „Die Heimspiele müssen in dieser Phase des Wettbewerbs gewonnen werden. Das ist klar“, sagt FCB-Geschäftsführer Marko Pesic der tz.

Zudem sei der Ausgang der Partie von großer Bedeutung für die zweite wichtige Aufgabe, die in dieser Woche auf die Bayern wartet. Am Sonntag (19.00 Uhr) steht daheim das Pokal-Viertelfinale gegen Bamberg an. Es handelt sich um das erste Do-or-Die-Spiel der Saison. „Für das Spiel am Sonntag wird von großer Bedeutung sein, wie wir uns gegen St. Petersburg präsentieren. Eine gute Leistung am Mittwoch ist wichtig, um auch für das Pokalspiel in den Rhythmus zu kommen“, erklärt Pesic.

Ein Grundstein hierfür wurde in der vergangenen Woche gelegt. Die Münchner gewannen – eine Woche nach dem enttäuschenden Top16-Auftakt in Turin – mit 81:68 gegen das litauische Team Vilnius. „Ich war sehr überrascht über die Art und Weise, wie sich die Mannschaft in Turin präsentiert hatte“, gibt Pesic zu. „Die Mannschaft war einfach nicht auf der Höhe. Aber letztendlich hatte das Ganze auch sein Gutes. Denn so wurde der Druck auf das Team erhöht. Und das ist nicht schlecht. Die Reaktion in der vergangenen Woche gegen Vilnius war letztendlich souverän.“

So soll es weitergehen. „Das Team ist mental und physisch fit“, lobt Pesic. Beste Voraussetzungen also, um auf den EuroCup-Titelkandidaten St. Petersburg, aber auch auf Meister Bamberg zu treffen. Vor allem, weil die Franken derzeit deutlich schwächeln und von einigen Verletzungssorgen geplagt werden. Pesic warnt dennoch: „Es ist die gefährlichste Zeit, um auf Bamberg zu treffen. Denn man weiß nie, was einen erwartet, wer spielt und wie sich die Mannschaft präsentieren wird. In einer Serie könnten wir derzeit aufgrund unserer Tiefe einen Vorteil haben. Aber bei dem Pokal-Viertelfinale handelt es sich um ein einziges Spiel. Da ist alles möglich.“

Die Münchner werden alles daransetzen, um dieses eine Spiel für sich zu entscheiden und das Ticket für das Pokal-Top-Four am 17.2. und 18.2. in Ulm zu lösen. Dann könnte auch Vladimir Lucic (Fußverletzung) wieder dabei sein. „Ich war in der vergangenen Woche mit ihm in Herzogenaurach bei Adidas“, berichtet Pesic. „Lucca bekommt einen extra für seinen Fuß angefertigten Schuh, der ihn entlasten soll. Zudem wird er morgen aus der Reha zurückkehren. Wir hoffen, dass er im Februar wieder fit ist.“ Dann sind die Tickets fürs Pokal-Top-Four und das EuroCup-Viertelfinale hoffentlich gelöst. 

Lena Meyer

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