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FCB-Baskets vor zweitem EuroCup-Duell

Das sind Bayerns größte Stärken

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FCB-Coach Sasa Djordjevic

München - Weiter geht’s! Die Münchner treffen Mittwoch um 20.45 Uhr auf ihren zweiten EuroCup-Gegner Lietkabelis Panevezys aus Litauen. Dann wollen sie ihren guten Start in die Gruppenphase bestätigen. 

Weiter geht’s! Die Münchner treffen Mittwoch um 20.45 Uhr auf ihren zweiten EuroCup-Gegner Lietkabelis Panevezys aus Litauen (live bei Telekom Sport). Dann wollen die Roten ihren starken Auftritt beim Auftakt in Istanbul vergangene Woche wiederholen. Ein Selbstläufer wird das aber nicht. Denn auch die Litauer sind erfolgreich in die Saison gestartet, seit acht Spielen ungeschlagen und verbuchten ebenfalls einen Erfolg im ersten EuroCup-Spiel gegen Hapoel Jerusalem. Die Münchner können also beweisen, wo sie stehen. „Meiner Meinung nach sind die Bayern das stärkste Team der Liga und haben ebenfalls gute Chancen auf den EuroCup-Titel“, sagt Telekom-Kommentator Michael Körner, der auch heute Abend im Einsatz sein wird. Gemeinsam mit der tz beleuchtet er die größten Stärken der Münchner.

Die Point Guards: „Ich denke, man hat beim Spiel gegen Würzburg gesehen, dass es ein Fehler ist, Braydon Hobbs draußen zu lassen“, sagt Experte Körner. Der Aufbauspieler zählte bei diesem BBL-Duell als siebter Ausländer nicht zum Kader der Münchner. Körner: „Durch sein Fehlen wurde deutlich, wie wichtig er bereits jetzt für das Team ist. Die Bayern brauchen die Struktur, die Stefan Jovic und Braydon Hobbs dem Spiel geben. Sonst verfallen sie schnell in alte Muster.“

Die Big Men: An dieser Stelle ist vor allem die bisherige Leistung von Devin Booker hervorzuheben. „Er hat sich in den vergangenen Spielen die Position als Starter absolut erkämpft und gefestigt“, so Körner. „Seine Leistung ist sehr auffällig.“ Von Booker-Kollege Maik Zirbes darf noch etwas mehr erwartet werden. „In der Defensive ist bei ihm sicherlich noch Luft nach oben.“ Trotzdem sei seine Physis besonders international hilfreich.

Die Tiefe: Die größte Stärke der Münchner. „Egal, wer spielt, die Qualität bleibt hoch“, sagt FCB-Star Danilo Barthel. Ein Beispiel: Nihad Djedovic sorgte am Sonntag gegen Oldenburg von der Bank kommend für 16 Punkte. Körner fügt hinzu: „Auf Vladimir Lucic ist beispielsweise immer Verlass. Auch Milan Macvan macht sich sehr gut.“ Wenn alle Spieler ihr Potenzial abrufen, wird es sehr schwer, dem etwas entgegenzusetzen.

Das Potenzial: Die Münchner sind noch lange nicht am Leistungszenit. „Geben wir Spielern wie Jared Cunningham noch ein, zwei Wochen“, so Körner. „Da sehe ich noch sehr viel Potenzial.“ Auch FCB-Geschäftsführer Pesic erinnert: „Man darf nicht vergessen, dass einige der Jungs zum ersten Mal in Deutschland spielen.“ Wenn die Münchner ihre Möglichkeiten nutzen, ist also noch einiges möglich.

Lena Meyer

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