FCB-Baskets vor Pokalviertelfinale gegen ALBA Berlin

Bayern verlieren gegen Real – jetzt lauert Berlin auf eine Chance

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Ihn wollen die Berliner besonders im BLick behalten: Derrick Williams

Zwischenzeitlich hatten die Bayern Euroleague-Champion Real Madrid am Rande einer Niederlage. Am Ende reichte es knapp nicht. Berlin wittert daher eine Chance im Pokalviertelfinale am Sonntag in München.

München - ALBA Berlin brennt auf das anstehende Duell mit den FCB-Baskets. Am Sonntag wollen die Hauptstädter im Pokalviertelfinale, das um 18.00 Uhr (live bei Sport1 und Telekomsport) in München ausgetragen wird, Revanche nehmen. Revanche für das verlorene Meisterschaftsfinale in diesem Jahr sowie die Niederlage im BBL-Hinspiel in der vergangenen Woche, das die Münchner mit 83:81 gewannen. „In diesem Spiel geht es um alles“, betonte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi.

Eines ist allerdings klar. Die in der Liga ungeschlagenen Bayern starten mehr als selbstbewusst in das erneute Aufeinandertreffen. Nicht zuletzt, weil die Münchner am Freitagabend gegen Euroleague-Titelträger Real Madrid vor allem im dritten Viertel eine starke Leistung ablieferten und die Spanier am Rande einer Niederlage hatten. Letztendlich reichte es aber nicht und die Münchner verloren mit 72:82 (36:41). Baldi ist sich trotzdem sicher: „Die haben jetzt diesen Rückenwind, den sie brauchen. Die steigen gerade und wir sind noch am kämpfen.“

Obwohl die Münchner am Freitag auf Leistungsträger Devin Booker, Milan Macvan sowie Braydon Hobbs verzichten mussten – und auch der zuletzt erkrankte Alex King nicht zum Einsatz kam ­– bewiesen sie gegen das spanische Topteam hundertprozentigen Siegeswillen. Der Start in die Partie konnte sich sehen lassen. Die Münchner versuchten nach Kräften mit den schnellen Madrilenen mitzuhalten, konnten kurzzeitig sogar in Führung gehen (13:11). Dann übernahmen die Königlichen allerdings das Zepter. Die Gäste starteten einen 11:0-Lauf und erspielten sich einen komfortablen Vorsprung (22:13). Die bayerische Defensive versuchte, die treffsicheren Spanier unter Kontrolle zu bekommen – allerdings ohne Erfolg. Das erste Viertel ging mit 27:16 an die Gäste.

Auch im zweiten Viertel behielt Real die Oberhand. Den Spaniern gelang es, den ehemaligen NBA-Profi Derrick Williams exzellent zu verteidigen. Zur Halbzeit hatte er erst drei Punkte auf dem Konto. Und genau das ist auch der Plan der Berliner. Denn am vergangenen Sonntag hatte der US-Profi für 26 Punkte gesorgt. „Da müssen alle mithelfen, um ihn zu stoppen“, erklärte Berlins Luke Sikma.

Doch auch die übrigen Bayern sind nicht zu unterschätzen. Im dritten Viertel gegen Real gelang es den Münchnern, sich immer weiter an die Spanier heranzuarbeiten. Ende des Abschnitts trennten beide Teams nur noch sechs Punkte (58:65).

Jetzt waren die Roten hellwach. Leon Radosevic brachte sein Team bis auf vier Punkte ran, Petteri Koponen verkürzte (66:68). Die Münchner hatten den amtierenden Champion am Rande einer Niederlage! Doch am Ende reichte es nicht. Die Bayern konnten dennoch zufrieden sein. „Wir hätten gewinnen können“, sagte Nihad Djedovic bei Telekom Sport. „Insofern sind wir ein wenig enttäuscht. Aber jetzt geht es weiter.“

Lena Meyer

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