Taylor über Eurocup & Regeneration

Heimpleite? Das passiert uns nicht mehr!

+
Auf der Überholspur: Bryce Taylor

München - Der siebte Sieg in Serie, beste Chancen auf die Ko.-Runde des Eurocup und Platz drei der Bundesliga-Tabelle. Bei den Bayern läuft's. Warum? Das erklärt Kapitän Bryce Taylor.

Der siebte Sieg in Serie, beste Chancen auf die Ko.-Runde des Eurocup und Platz drei der Bundesliga-Tabelle: Auch am Mittwoch beim erneuten Aufeinandertreffen mit Ulm bestätigten die Bayern ihre gute Form (83:69). FCB-Kapitän Bryce Taylor erklärt in der tz, warum es genau so weitergeht.

Herr Taylor, Sie und Ihre Mannschaft wissen, wie man gegen Ulm gewinnt…

Taylor (lacht): Stimmt! Die vergangenen beiden Spiele sind wirklich so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Natürlich gibt es immer ein paar Dinge, die man besser machen kann und vor allem will. Trotzdem ist es unserer Defensive beide Male größtenteils gelungen, Ulms Offensive im Griff zu behalten. Der Schlüsselspieler ist sicherlich Per Günther. Er dirigiert größtenteils das Ulmer Spiel. Insofern war es wichtig, dass wir ihn gut verteidigt haben, besonders Anton Gavel.

Für Ihre Mannschaft war es bereits der siebte Erfolg in Serie. Es wirkt insgesamt so, als sei die Mannschaft nun sehr gut aufeinander eingestellt.

Taylor: Das ist auch meine Meinung. Es braucht immer seine Zeit, bis ein Team zu hundert Prozent zusammenfindet, die Systeme verinnerlicht und insgesamt einen Rhythmus entwickelt. Ich denke, mittlerweile sind wir nah an diesem Punkt angelangt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiter an uns arbeiten werden.

In der Euroleague hatte Ihr Team vor allem auswärts gute Leistungen gezeigt. Zuhause gab es immer wieder Hänger. Wie wichtig war nun dieser Eurocup-Heimsieg?

Taylor: Sehr wichtig! Es ist bitter, wenn man in der eigenen Halle, vor den eigenen Fans nicht die Leistung abrufen kann, die man will. Eine Heimniederlage schmerzt also in doppelter Hinsicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns das im Eurocup nicht passieren wird.

Gegen Ulm waren Sie mit 18 Punkten Topscorer. Auch zuletzt hatten Sie eine Reihe von sehr guten Spielen. Sind Sie in Ihrer bisher besten Form momentan?

Taylor: Was diese Saison anbelangt: sicherlich! Wir hatten und haben zwar derzeit sehr viele Spiele, aber der Schlüssel ist eben eine gute Regeneration.

Wie sieht die aus?

Taylor: Ich versuche, viel zu schlafen, gehe nach Heimspielen sofort nach Hause und ruhe mich aus. Außer Basketball gibt es zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht viel (lacht).

Am vergangenen Wochenende haben Sie am Allstar Game teilgenommen.

Taylor: Ja, aber wir hatten vorher zwei freie Tage. Die habe ich dazu genutzt, mit meiner Freundin nach Berlin zu fahren und mich ein wenig zu erholen und den Kopf freizukriegen. Das Allstar-Wochenende war danach eine gute, zusätzliche Erfahrung.

Schon am Sonntag geht es für Sie weiter: Wieder ein Heimspiel, dieses Mal gegen Bremerhaven. Ein Team, dass es Ihnen im Hinspiel nicht einfach gemacht hat.

Taylor: Ja, so ein Spiel – auch, wenn wir es gewonnen haben – soll nicht noch einmal passieren. Aber wir waren zu dieser Zeit an einem ganz anderen Punkt. Ich bin mir sicher, dass das Ganze am Sonntag anders aussehen wird.

Interview: Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Erste Heimpleite: Würzburg wird zum Bayernschreck
Erste Heimpleite: Würzburg wird zum Bayernschreck
EuroCup: Bayern-Baskets siegen auch im zweiten Spiel
EuroCup: Bayern-Baskets siegen auch im zweiten Spiel
Ex-Coach Bauermann fordert die Bayern: „Kein Spiel wie jedes andere ...“
Ex-Coach Bauermann fordert die Bayern: „Kein Spiel wie jedes andere ...“
Das sind Bayerns größte Stärken
Das sind Bayerns größte Stärken

Kommentare