Präsi schwärmt von neuen Bayern-Baskets

Hoeneß erfreut: Rote Riesen schlafen am Tisch ein

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Uli Hoeneß (l.) neben Rudolf Scheels

München - Uli Hoeneß ist hochzufrieden mit dem Wandel der FC-Bayern-Basketballer. Die Anekdote, dass Spieler am Tisch eingeschlafen sein sollen, erfreut den Präsidenten besonders.

Was will man mehr? FCB-Präsident Uli Hoeneß war am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages hochzufrieden. Der Grund liegt auf der Hand: Seine Bayern-Basketballer siegten zum vierten Mal in Folge, knackten dabei zum vierten Mal die Hundert-Punkte-Marke. Nach Bonn, Tübingen und Hagen mussten dieses Mal die Eisbären Bremerhaven in München dran glauben (104:71). Hoeneß: „Man sieht, dass die Spieler topfit sind, die klare Handschrift des Trainers ist zu erkennen: Die Mannschaft hat in den letzten Partien ihre Gegner von Anfang an fertig gemacht! Am Ende treffen diese kaum einen Wurf mehr – das hat man auch gegen Bremerhaven wieder gut gesehen.“

Schneller, aggressiver, präziser. Seit Trainerlegende Svetislav Pesic Ende November das Bayern-Ruder übernommen hat, läuft einfach alles besser – die Mannschaft wirkt wie ausgewechselt.

Hoeneß weiß wieso: „Das, was wir nun sehen, ist das Ergebnis harter Arbeit. Ich habe gehört, dass der ein oder andere Spieler abends um halb zehn nach dem Training am Tisch eingeschlafen ist…“ So soll es sein. Schließlich könne man „allein mit Talent und qualitativ hochwertigen Spielern nichts gewinnen“, so der Präsident. „Das haben wir zu Beginn der Saison erlebt. Da wurden wir teilweise richtig vorgeführt! Das hat sich nun geändert!“

Ganz zur Freude der Fans! Am zweiten Weihnachtsfeiertag war die Halle zum ersten Mal in dieser Saison mit 6700 Zuschauern komplett ausverkauft. Hoeneß meint stolz: „Als ich noch vor sechs Wochen mit Thomas Oehler (ehemaliger FCB-Geschäftsführer, die Red.) gesprochen habe, meinte er, die Besucherzahlen könnten heute schlecht aussehen. Ich habe gesagt, wir spielen trotzdem an Weihnachten – in der englischen Premier League ist das der Tag mit den besten Zuschauerzahlen. Und genau so war es: Die Zuschauer nehmen das sehr gut an, wir steigern uns von Spiel zu Spiel.“

Die Rechnung ist also aufgegangen: Svetislav Pesic, Vater von FCB Sportdirektor Marko Pesic, ist ein Trainer, der es versteht, aus Individualisten eine echte Mannschaft zu formen, den Spielern das fehlende Selbstvertrauen zu geben.

„Alles, was ich vor der Verpflichtung über Pesic gehört hatte, hat sich bewahrheitet. Innerhalb der Mannschaft herrscht eine super Stimmung, es ist eine Gemeinschaft entstanden. Und dass beispielsweise ein Jan Jagla und ein Robin Benzing, die zuvor kaum getroffen haben, so aufspielen, spricht für sich“, schwärmt Hoeneß.

So weit alles klar – bleibt nur die Frage: Warum erfolgte der Schritt, Svetislav Pesic zu Hilfe zu holen, erst so spät? Warum ließen die Bayern-Bosse so viele negative Auftritte unter dessen Vorgänger, dem Griechen Yannis Christopoulos, zu?

Hoeneß klärt auf: „Wir wollten Yannis eine Chance geben. Ich kenne mich in dem Geschäft noch zu wenig aus, um genau beurteilen zu können. Aus heutiger Sicht hätte man diesen Schritt natürlich schon früher machen müssen.“ Trotzdem, es sei nicht zu spät gewesen, so Hoeneß. „Die Chance, um die Meisterschaft mitzuspielen, ist noch immer gegeben. Und wenn, die Playoffs starten, geht sowieso alles von vorne los.“ Was will man mehr?

Lena Meyer

Schon wieder ein "Hunderter": Bayern schlägt Bremerhaven

Die Bayern Baskets gewannen am Mittwochabend gegen die Eisbären Bremerhaven mit 104:71 (48:33) und feierten damit den vierten Sieg in Serie. Sehen Sie hier Bilder aus dem Audi Dome. © Sampics
Die Bayern Baskets gewannen am Mittwochabend gegen die Eisbären Bremerhaven mit 104:71 (48:33) und feierten damit den vierten Sieg in Serie. Sehen Sie hier Bilder aus dem Audi Dome. © Sampics
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Die Bayern Baskets gewannen am Mittwochabend gegen die Eisbären Bremerhaven mit 104:71 (48:33) und feierten damit den vierten Sieg in Serie. Sehen Sie hier Bilder aus dem Audi Dome. © Sampics
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