2014 gewannen die Münchner in der Hauptstadt den Titel, jetzt geht's ums Weiterkommen

Bayern gegen Berlin - was heuer anders ist...

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2014 holten die Münchner in Berlin den Titel

München - Berlin, Berlin - sie fahren nach Berlin! Und genau dort wird es wieder einmal ernst für die Bayern-Basketballer.

Berlin, Berlin - sie fahren nach Berlin! Und genau dort wird es wieder einmal ernst für die Bayern-Basketballer. Dieses Jahr allerdings bereits im Halbfinale der Playoffs. Nach dem 3:1-Erfolg in der Serie gegen Frankfurt trifft das Team von Cheftrainer Svetislav Pesic nun bekanntlich auf die Hauptstädter, die in Runde eins sogar noch erfolgreicher waren: Die Schützlinge von Pesic-Lehrling Sasa Obradovic fertigten da nämlich Oldenburg mit 3:0 ab – ein so genannter Sweep.

Klar, dass die Albatrosse nun mit einer gehörigen Packung Selbstbewusstsein und noch viel mehr Siegeswillen ins Halbfinale gegen die Bayern starten. Obradovic ließ schon im Vorfeld verlauten, dass die Münchner seine absoluten Lieblingsgegner sind. Schließlich ist da noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen!

Rückblick: Die Bayern gewannen im Finale der Playoffs 2014 den Meisterschaftstitel in der Haupstadt. Genauer noch: in der 02-Arena, dem Wohnzimmer von ALBA Berlin! Eine bittere Schmach, die das Obradovic-Team nun mit gleicher Münze zurückzahlen will. Die Chancen, dass den Berlinern das dieses Mal gelingen könnte, stehen jedenfalls gut. Die tz macht den Vergleich zwischen heuer und 2014 – und erklärt, was nun anders ist.

Das Heimrecht:

Ein zentraler Punkt auf der Liste. Während die Bayern in der vergangenen Saison als Tabellenerster in die Playoffs einzogen und somit in allen drei Playoff-Runden das wichtige Heimrecht hatten, müssen sie heuer bereits im Halbfinale darauf verzichten. Spiel Nummer eins und drei steigen in Berlin. Sollte es zu einem alles entscheidenden Spiel Nummer 5 kommen, fände dieses ebenfalls in der Hauptstadt statt. Und dass das Parkett dort – besonders für die Bayern – nicht leicht zu bespielen ist, könnte der Faktor Heimrecht auch in diesem Jahr einer der entscheidender sein.

Der Saisonverlauf:

Während sich die Bayern in dieser Spielzeit eher schwer taten, konnten die Berliner ihren Verletzungssorgen und Unwegbarkeiten besser trotzen. Die Rollenverteilungen der beiden Mannschaften war dieses Mal also genau umgekehrt. Während es die Berliner unter die Top16 in der Euroleague schafften, scheiterte Bayern bereits – anders als im letzten Jahr – bereits in Runde eins. Auch in der Liga zeigten sich die Hauptstädter dieses Mal wesentlich konstanter, während die Bayern, anders als noch in der vergangenen Saison, sehr zu kämpfen hatten.

Die Teams:

Während die Bayern mit Malcolm Delaney und Deon Thompson zwei entscheidene Leistungsträger von 2014 verloren, konnten die Berliner beispielsweise mit Reggie Redding wichtige Spieler halten. Ein Vorteil, der sich nun ebenfalls auszahlen könnte.

lm

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