Bayern und ALBA spielen Unentschieden

Kein Sieger im ersten Eurocup-Achtelfinale!

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Wieder ein hart umkämpftes Duell für Cobbs & Co.

Berlin - Das gibt es selten im Basketball! Das erste Eurocup-Achtelfinale der Bayern gegen ALBA Berlin endete Unentschieden.

Und täglich grüßt der Albatross. Es bleibt dabei, die Duelle der Bayern mit ALBA Berlin sind an Spannung kaum zu überbieten. Wie schon am Sonntag im Pokalfinale war auch das erste Eurocup-Achtelfinale der Münchner gegen die Hauptstädter ein einziges Auf und Ab und bis zum Schluss nahezu ausgeglichen. Allerdings gab es einen Unterschied. Die Partie am Mittwochabend endete unentschieden mit 82:82 (41:47). Weil es ein Rückspiel gibt, gab es dieses Mal keine Overtime. FCB-Topscorer vor über 8000 Zuschauern in der Berliner Mercedes-Benz-Arena war Dusko Savanovic mit 15 Punkten. Damit geht es am kommenden Dienstag um 20 Uhr im Audi Dome für beide Teams um alles! FCB-Geschäftsführer Marko Pesic: „Nach dem, was am Sonntag passiert ist, konnte man das nicht erwarten.“

Die Einstellung der Berliner war von Anfang an ersichtlich: Nach der Pokalpleite am Sonntag sollte den Bayern der nächste Denkzettel verpasst werden. Das Team von Sasa Obradovic spielte stark auf. Nichts zu sehen von eventueller Müdigkeit aufgrund der Partynacht nach dem Top-Four-Erfolg. Die Albatrosse wuselten gewohnt schnell durch die Münchner Defensive, präsentierten sich treffsicher. Das Pesic-Team wirkte dagegen etwas gehemmt (9:18 aus Bayern-Sicht). Erst gegen Ende des ersten Viertels gelang es den Münchnern, etwas mehr zu ihrem Rhythmus zu finden (19:22).

Und Bayern blieb dran. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause trennten beide Teams nur noch zwei Punkte (31:33). Dann die Unterbrechung. Technische Probleme in der Halle. Trainer Pesic diskutierte mit den Referees, während sich die Spieler warm zu halten versuchten. Letztendlich war es der Statistik-Computer, der streikte. In der Folge leisteten sich beide Teams Unkonzentriertheiten und ärgerliche Fehler. Berlin blieb in Front: 47:41 der Halbzeitstand.

Das Spiel hatte noch nicht wieder begonnen, schon gab es die nächsten technischen Probleme. Es dauerte erneut einige Minuten, bis die Partie weitergeführt werden konnte. Die Bayern ließen sich allerdings nicht beeindrucken. Während Berlin plötzlich wackelte, nutzten die Pesic-Schützlinge ihre Chance (47:46).

Einen Schönheitspreis gewann das Spiel allerdings nicht: Viele Ballverluste auf beiden Seiten (ALBA: insgesamt 18, FCB: 17). Berlin behielt zunächst die Oberhand, zog immer wieder an, wenn die Bayern zu stark wurden.

Die Münchner gaben allerdings nicht auf. Marko Pesic: „Wir haben uns immer wieder zurück gekämpft - das war eine tolle Leistung, großes Lob an unsere Jungs und ihre Einstellung.“

Am Ende blieb es bei einem – im Basketball ungewöhnlichen – Unentschieden. Eine Ausgangsposition, die das Rückspiel umso spannender macht!

Lena Meyer

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