Bayern in Todesgruppe

Pesic über Auslosung: "Der Wahnsinn!"

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Marko Pesic.

München – Marko Pesic, Geschäftsführer der Basketballer des FC Bayern, ist ins Schwärmen gekommen, als er in Barcelona das Resultat der Auslosung für die Euroleague begutachtete:

 „Das sind sehr attraktive Gegner – Mannschaften, die die europäische Basketball-Geschichte mitgestaltet haben.“ Der amtierende Deutsche Meister bekommt es in der Tat mit klangvollen Namen zu tun: FC Barcelona, Panathinaikos Athen, Fenerbahce Istanbul, Armani Mailand und Turow Zgorzelec/Polen – alles Meister ihres Landes. „Der Wahnsinn“, urteilte Pesic über die hochkarätige Konkurrenz. Schließlich werden Barcelona (2 x Europaleague-Sieger), Panathinaikos Athen (4 x Euroleague-Sieger) und Armani Mailand (3 x Sieger des früheren Europacup der Landesmeister) zum engeren Favoritenkreis gezählt.

Sportlich gesehen birgt das Los natürlich seine Tücken. Zumal es nur die besten Vier einer Gruppe in die Zwischenrunde schaffen. „Das ist die schwerste aller vier Gruppen. Das wird eine riesige Herausforderung“, befand der Geschäftsführer. Trainer Svetislav Pesic erklärte: „Das nennt man wohl Todesgruppe. Es wird in jedem Fall sehr schwer, wieder unter die besten 16 zu kommen.“

Unterdessen hält Marko Pesic weiter Ausschau nach einem Nachfolger für den nach Krasnodar abgewanderten Guard Malcolm Delaney, Bayerns besten Mann und Liga-MVP der vergangenen Saison. Er hoffe, so der 37-Jährige, im Ausland fündig zu werden. „Wir machen das in aller Ruhe, wir haben bei der Spielersuche keinen Grund, in Panik zu verfallen.“ Sehr knapp reagierte Marko Pesic auf die Frage, ob denn – wie schon spekuliert – Center Tibor Pleiß (Caja Laboral) auf der Wunschliste stehe: „Nein, nein, nein!“

Armin Gibis

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