FCB-Neuzugang Maxi Kleber im Interview

Bayern? Das passt!

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FCB-Neuzugang Maxi Kleber bei Hirmer: Er hat eine Armspanne von 2,12 Metern

München - Servus, Maxi! Während der Großteil des Kaders der Bayern-Basketballer noch überall auf der Welt verteilt ist – im US-Heimaturlaub oder bei der Nationalmannschaft – ist Neuzugang Kleber bereits in München. Die tz traf ihn zum Interview.

Servus, Maxi! Während der Großteil des Kaders der Bayern-Basketballer noch überall auf der Welt verteilt ist – im US-Heimaturlaub oder bei der Nationalmannschaft – ist ein Neuzugang bereits in München. Forward-Talent Maximilian Kleber, der von Obradoiro CAB (Spanien) an die Isar kommt. Er arbeitet seit einigen Wochen an seinem Comeback. Der Nationalspieler hatte sich im Training Anfang Juli eine Kapselband-Verletzung am Fuß zugezogen, musste operiert werden. Die tz traf den 23-Jährigen beim Herrenausstatter Hirmer. Der 2,07-Meter-Mann musste schließlich angemessen ausgestattet werden. Das Interview:

Herr Kleber, wie geht es Ihnen und Ihrem Fuß?

Kleber: Gut, danke! Das Ganze verheilt zum Glück wesentlich schneller als ursprünglich gedacht. Ich hoffe darauf, dass ich Ende des Monats dann langsam wieder mit dem richtigen Training beginnen kann.

Beim FC Bayern Basketball.

Kleber: Stimmt (lacht). Ich freue mich wirklich sehr, nun Teil des Vereins zu sein. Der Kontakt bestand bereits seit einiger Zeit, und als mein Wechsel dann konkreter wurde, musste ich nicht lange überlegen: Die Organisation, der Name, die Verantwortlichen und dann natürlich unser Trainer, Svetislav Pesic. Das sind alles sehr gute Argumente. Ich denke, dass ich viel lernen kann und mich als Spieler weiterentwickeln werde.

Und dann ist da ja noch die Euroleague-Teilnahme!

Kleber: Absolut. Gerade für einen jungen Spieler wie mich bieten sich bei diesem Wettbewerb gute Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln. Schließlich hat man nirgendwo sonst die Chance, sich mit den besten Spielern Europas zu messen.

Was haben Ihre spanischen Kollegen zum Wechsel gesagt?

Kleber: Die haben sich ausschließlich für mich gefreut. Der FC Bayern ist schließlich überall bekannt. Jeder, mit dem ich gesprochen habe, hat mir dazu geraten, diese Chance wahrzunehmen.

Wie sehen Sie sich als Spieler?

Kleber: Ich denke, ich kann vor allem durch meine Größe punkten und bin trotzdem schnell. Außerdem nehme ich gerne die Würfe aus der Distanz.

Von welchem Ihrer neuen Teamkollegen können Sie am meisten lernen?

Kleber: Ich denke, in einer so guten Mannschaft kann man sich von jedem seiner Mitspieler etwas abschauen. Das ist ein Prozess, schließlich wollen wir uns ja alle gegenseitig unterstützen und somit verbessern. Ich freue mich zum Beispiel sehr auf Dusko Savanovic. Ich denke, er kann mir mit seiner großen Erfahrung sehr weiterhelfen.

Was sind Ihre Ziele für die anstehende Spielzeit?

Kleber: Ich setze mir keine Ziele, die durch Zahlen definiert werden. Mir geht es in allererster Linie darum, mit der Mannschaft das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben: natürlich die Meisterschaft und den Einzug in die Top16 der Euroleague. Ansonsten freue ich mich darauf, als Spieler den nächsten Schritt zu machen.

Sie kommen ursprünglich aus Würzburg. Was halten Sie von Ihrer neuen Heimat München?

Kleber: Ich war schon oft hier, und mir gefällt es wirklich gut. Mit meinem guten Freund, Daniel Mayr, habe ich auch schon ein wenig unternommen. Außerdem habe ich gerade eine Wohnung in der Nähe des Audi Dome gefunden. Ich denke, ich werde mich hier wohlfühlen!

Interview: Lena Meyer

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