Bayern gewinnen gegen Berlin

FCB-Baskets im Eurocup-Viertelfinale!

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Zufrieden: Trainer Svetislav Pesic

München - Viertelfinal-Ticket gelöst, Revanche geglückt! Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Berlin vor gut einer Woche qualifizierten sich die Münchner am Dienstag für die nächste Eurocup-Runde.

Viertelfinal-Ticket gelöst, Revanche geglückt! Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Berlin vor gut einer Woche qualifizierten sich die Münchner am Dienstag mit einem 84:75 (44:34)-Sieg über die Albatrosse für die Eurocup-Runde der letzten Acht. Nach dem 82:82-Unentschieden im Hinspiel gelang es Topscorer Alex Renfroe und seinen Kollegen im beinahe ausverkauften Audi Dome (5580), den Hauptstädtern ihre Grenzen aufzuzeigen. Im Viertelfinale treffen die Münchner nun auf Galatasaray Istanbul.

Das Duell am Dienstag wurde mit absoluter Spannung erwartet. Und das nicht nur, weil es sich um ein Do-or-die-Spiel handelte. Vor allem die Ligapartie der Bayern gegen Berlin am vergangenen Sonntag (96:65), in der es am Ende zu einer sehr unschönen Rangelei kam (tz berichtete), hatte im Vorfeld noch einmal ordentlich Pfeffer ins Aufeinandertreffen beider Mannschaften gebracht gebracht. „Solche Sachen, wie sie im Spiel vorgefallen sind, liegen nicht in unserem Interesse. Das schadet dem Basketball", sagte FCB-Geschäftsführer Marko Pesic.

Deshalb wollten die Münchner am Dienstag alles daran setzen, um sportliche Schlagzeilen zu schreiben. Genau dieses Vorhaben hatten allerdings auch die Berliner. Die Gäste legten gleich einen 7:0-Lauf aufs Parkett. Anton Gavel erlöste die Roten erst nach zwei Minuten von der Dreierlinie. Allerdings dauerte es einige Zeit bis die Hausherren wirklich zu ihrem Rhythmus fanden (7:13).

Während der Audi Dome schon jetzt tobte, präsentierten sich die Bayern immer besser. Ausgerechnet Youngster Daniel Mayr sorgte abgezockt für die erste Führung (16:15). Die Antwort der Gäste folgte allerdings sofort. Das erste Viertel endete 23:20 für die Münchner.

In der Folge wurde es dann intensiver und aggressiver. Den Bayern gelang es dennoch ihren Vorsprung auszubauen (30:23). Ganz besonders, weil die Hausherren nahezu fehlerfrei verteidigten. Das Punktepolster wuchs (42:29). Kurz vor der Halbzeitpause bekamen die Berliner noch einmal ein wenig Aufwind. Mit 44:34 ging es für die Roten in die Kabine.

Der verletzte Nihad Djedovic warnte bei Eurosport: „Die Berliner werden wesentlich stärker zurückkommen.“ Er behielt Recht. Gut zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels waren die Gäste wieder auf einen Punkt dran (51:52). Und auch im letzten Viertel blieb es spannend. Kurz vor Schluss ein letztes Aufbäumen der Hausherren (72:65). Während Berlin die Puste ausging, erhöhte Renfroe den Vorsprung auf zehn Punkte. Die Sache war gelaufen.

Lena Meyer

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