Bayern-Basketballer

Idbihi schwärmt von Atmosphäre in Piräus

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Yassin Idbihi schwärmt von der Atmosphäre in Griechenland.

München – An sportliche Ausflüge nach Griechenland hat Yassin Idbihi eigentlich nicht die besten Erinnerungen. Erst im Vorjahr ging der Center des FC Bayern mit seinem Ex-Klub Alba Berlin bei Panathinaikos Athen mit 58:82 unter.

Und doch ging der 30-Jährige die Rückkehr am Mittwochmorgen mit einem Lächeln an. Dabei hat er mit seinen Münchnern nun eine noch größere Aufgabe vor der Brust. In der 15.000 Zuschauer fassenden Arena mit dem viel versprechenden „Stadion des Friedens und der Freundschaft“ in Piräus bekommt man es am Donnerstagabend (20.15 Uhr/Sport1) mit Euroleague-Titelverteidiger Olympiakos Piräus zu tun. Und das wohl in einer, auch für Basketball-Verhältnisse speziellen, enthusiastischen Atmosphäre. „So etwas wie dort erlebt man in unserem Sport nicht noch einmal“, schwärmt Idbihi, „ich freue mich darauf.“

Sein Trainer Svetislav Pesic sieht die Sache naturgemäß nüchterner. Für den 64-Jährigen ist das Kräftemessen mit dem Starensemble um Euroleague-MVP Vasilis Spanoulis die erste echte Standortbestimmung der bislang auch in Europa so überraschend geradlinig verlaufenen Saison. „Piräus ist eine gewachsene, komplette Mannschaft, die eher noch stärker ist als in der vergangenen Saison“, sagte Pesic, „ich bin gespannt, wie mein Team unter diesen Umständen reagiert.“ Wobei das „Wie“ für den Trainer-Fuchs beim dritten Auftritt seiner Bayern in der Königsklasse nach den glatten Siegen über Zielona Gora und Siena wohl ausnahmsweise über dem blanken Resultat steht. „Man muss sehen, dass wir in Europa insgesamt noch am Anfang stehen und erst unsere Erfahrungen sammeln müssen“, sagte Pesic.

Das sind die Roten Riesen: Der Kader vom FC Bayern München

Mit dem Aufstieg in die Bundesliga hatte der FC Bayern Basketball sein erstes Etappenziel erreicht. Die Premierensaison verlief einigermaßen zufriedenstellend, in der ersten Runde der Playoffs war allerdings Schluss. In der Saison 2012/13 schafften es die Roten Riesen in den Playoffs dann schon bis ins Halbfinale. Springt heuer NOCH mehr heraus? © dpa
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r.) unterstützt das ehrgeizige Projekt nach Kräften. © dpa
Nachdem Dirk Bauermann (r.) zu Beginn der Saison 2012/13 entlassen wurde, übernahm zunächst der bisherige Co-Trainer Yannis Christopoulos (l.) die Verantwortung. © sampics
Ende November 2012 übernahm dann Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic. © dpa
Steffen Hamann (r.) ist Point Guard und einer der erfahrensten Profis im Kader. Sein Motto lautet: Don't be a part of the problem - be a part of the solution. © sampics
Der 2,08 Meter große Small Forward Robin Benzing ist deutscher Nationalspieler und einer der größten Hoffnungsträger des Klubs. © sampics
Der passionierte Kaugummikauer Chevon Troutman ist das Kraftpaket des Teams. Als Center räumt der US-Amerikaner unter dem Korb ab. © dpa
Der gebürtige Texaner Demond Greene spielt seit 2010 für die Roten Riesen. Mit 1,85 Meter ist der Shooting Guard einer der kleinsten im Team, macht das aber mit seiner Athletik und teilweise spektakulären Spielweise wett. © sampics
Mauricio Marin kommt von ALBA Berlin - mit ihm haben die Bayern Baskets einen der vielversprechendsten deutschen Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen. Derr 1,92 Meter große Shooting Guard wurde 2011 zum besten Nachwuchsspieler der NBBL gewählt. © imago
John Bryant hat im Sommer 2013 einen Zweijahresvertrag bei den Bayern unterschrieben. Der 2,11-Meter-Riese aus den USA spielt auf der Position des Centers. © Christina Pahnke / sampics
Malcom Delaney eignet sich mit seinen 1,91 Metern bestens als Combo Guard. Im Sommer 2013 wechselte der Amerikaner von Budiwelnyk Kiew zu den Bayern nach München. © AFP
Nihad Djedovic spielte schon beim FC Barcelona und Alba Berlin, zur Saison 2013/14 wechselte der Bosnier an die Isar. © dpa
Yassin Idbihi spielt auf der Position des Centers. Der 2,08-Meter-Hüne aus Köln wechselte im Juli 2013 von ALBA Berlin zum FC Bayern. © sampics
Power Forward Boris Savovic kam eine Woche vor Saisonstart 2013/14 noch an die Isar. "Er war kurzfristig auf dem Markt, deshalb haben wir sofort reagiert", sagt Geschäftsführer Marko Pesic. © Christina Pahnke / sampics
Heiko Schaffartzik hat die Position des Point Guard. Im Jahr 2013 wechselte er aus der Hauptstadt an die Isar. Der 1,83 Meter große Berliner hat ein aufregendes Leben hinter sich: Als Jugendlicher erkrankte er an Leukämie, konnte die Krankheit aber besiegen. Später wurde der junge Spieler des Marihuanakonsums überführt und für einige Spiele gesperrt. © dpa
Lucca Staiger wechselte zur Saison 2013/14 zum FC Bayern und spielt dort die Position des Shooting Guards. © AFP
Auch Bryce Taylor hat bei den Roten Riesen die Position des Shooting Guards inne. Der US-Spieler wechselte ebenfalls zur Saison 2013/14 zu den Münchnern. Davor stand er bei den Artland Dragons und Alba Berlin unter Vertrag. © Christina Pahnke / sampics
Alassane Dioubate ist eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente im Bayern-Kader. Der Kölner kam 2010 als 16-Jähriger nach München, er spielt auf der Forward-Position. © fcb-basketball.de

Ein Vorhaben, bei dem die Bayern auch Deon Thompson ganz gut brauchen könnten. Der US-Boy allerdings wird den Bayern wohl noch bis auf Weiteres fehlen. Der Mittelhandbruch, den sich der 24-Jährige in der Saisonvorbereitung zugezogen hatte, gilt als prinzipiell ausgeheilt. Doch voll belasten kann der frühere Berliner die in Mitleidenschaft gezogene Hand noch immer nicht. Neuerliche Untersuchungen am Freitag sollen nun zeigen, wie lange Thompson seinem neuen Arbeitgeber noch fehlen wird.

Patrick Reichelt

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