Harter Kampf wird nicht belohnt

Euroleague-Aus für die Bayern!

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Der Einsatz von KC River & Co. wurde nicht belohnt

Belgrad - Das war’s mit der Königsklasse. Wie bereits in der vergangenen Saison scheiterten die Bayern in der Gruppenphase der Euroleague.

Das war’s mit der Königsklasse. Wie bereits in der vergangenen Saison scheiterten die Bayern in der Gruppenphase der Euroleague. Die 76:85 (40:44)-Niederlage am Freitag im entscheidenden Spiel bei Roter Stern Belgrad besiegelte das endgültige Aus von Trainer Svetislav Pesic und seinen Schützlingen. Damit rutschen die Münchner automatisch in die Zwischenrunde des zweitklassigen Eurocup ab.

„In Belgrad zu gewinnen, wird unglaublich hart“, hatte FCB-Guard Anton Gavel vor der Partie gesagt. Natürlich behielt er Recht. Die Kulisse in der serbischen Hauptstadt schien die Bayern zu beeindrucken. Schon der Start in die Partie hätte besser sein müssen: Roter Stern machte seinem Namen alle Ehre und legte offensiv gleich so richtig los. Hätten die Bayern Topscorer Dusko Savanovic (19 Punkte insgesamt) nicht mit an Bord gehabt, hätte es gleich noch schlechter für sie ausgesehen. Dank des FCB-Routiniers behielten die Münchner allerdings den Anschluss an die Gastgeber. Mit 20:31 ging es ins zweite Viertel.

Dort gelang es den Pesic-Schützlingen dann, sich einen kleinen Lauf zu erspielen: Die Roten verteidigten besser, hielten die Serben bei drei Punkten, und verkürzten den Rückstand. Doch die Gastgeber ließen sich nicht so leicht den Wind aus den Segeln nehmen (30:36 aus Bayern-Sicht). KC Rivers & Co. zeigten sich weiter aufmerksam, blieben dran. Und so ging es hin und her. Die Belgrader hatten die Nase dabei ein Stück weiter vorn, München blieb auf Schlagdistanz (40:44). Jetzt hieß es: Nerven behalten!

Und das gelang: Bayern startete stark in die zweite Hälfte. Drei Minuten nach Beginn des dritten Viertels der Ausgleich der Münchner (46:46). Die Verteidigung der Gäste funktionierte plötzlich deutlich besser - die Folge: die Führung für die Bayern (48:46)! Belgrad hielt mit, doch die Bayern starteten einen weiteren Lauf. Sechs zu null Punkte in nur 45 Sekunden! Die Hausherren wirkten überfordert. Bayern nutzte diese Schwächephase und baute die Führung weiter aus (65:54).

Trotzdem ließ sich Roter Stern nicht abschütteln. Im letzten Viertel zeigten sich die Gastgeber wieder deutlich stärker. Die Münchner versuchten alles, doch Maik Zirbes und seine Teamkollegen hatten den längeren Atem. Plötzlich funktionierten bei den Bayern Kleinigkeiten nicht mehr, offene Dreier wurden vergeben. Die Serben gingen erneut in Führung, bauten diese weiter aus. Bitter! Die Münchner hatten keine Chance mehr. Am Ende fehlten neun Punkte (76:85).

Es bleibt allerdings nicht lang Zeit, um Trübsal zu blasen: Am Sonntag (17.00 Uhr) geht es nämlich gleich weiter im Programm: Die Bayern treffen daheim auf den derzeitigen Tabellendritten der BBL, Ludwigsburg.

Lena Meyer

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