Samstag geht's gegen Ludwigsburg

Das sind die Baustellen der FCB-Baskets

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Svetislav Pesic

München - Noch gut drei Wochen, dann ist es so weit. Die Bayern-Basketballer steuern mit großen Schritten auf das Ende der regulären Saison zu. Das muss sich nun ändern.

Noch gut drei Wochen, dann ist es so weit. Die Bayern-Basketballer steuern mit großen Schritten auf das Ende der regulären Saison und damit den Beginn der Playoffs zu. „Es kribbelt schon ein wenig“, gibt FCB-Profi Maxi Kleber zu. „Wir haben die Playoffs natürlich schon ein wenig im Hinterkopf.“

Bevor es aber so weit ist, will sich das Team vor Svetislav Pesic allerdings auf zwei Dinge konzentrieren: Die verbleibenden Partien sowie die optimale Vorbereitung auf die heiße Phase der Saison. „Derzeit sind alle Spieler fit – zum ersten Mal in dieser Saison“, sagt Trainer Pesic. Das soll ausgenutzt werden, um noch an der eigenen Performance zu feilen. „Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern wollen“, so Pesic vor dem Auswärtsduell am Samstag gegen Ludwigsburg (18:30 Uhr).

Die tz hat die wichtigsten Baustellen aufgelistet.

Punkt 1: Transition Defense.

Heißt: Das Umschalten unmittelbar nach einem Korb(-versuch) von der Offensive in die Verteidigung. „In dieser Hinsicht müssen wir uns noch weiter steigern“, erklärt Trainer Pesic. „Die ersten sechs, sieben, acht Sekunden eines Gegenangriffs sind da entscheidend. Es ist wichtig, dass wir unserem Gegner in dieser Phase keine einfachen Punkte erlauben.“ Jeder einzelne Spieler sei daher gefordert. „Es geht darum, schnell zu sein, zu laufen – und zwar schneller als der Gegner“, so Pesic. „Es ist wichtig, dass sich die Spieler rechtzeitig in die richtige Defensiv-Position bringen, um eins-gegen-eins verteidigen zu können.“ Im modernen Basketball ist die Transition einer der zentralen Punkte. Pesic: „Das steigert das Selbstbewusstsein und macht den Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Mannschaft. Wenn du eine gute Transition Defense spielst, kannst du es weit bringen.“

Punkt 2: Eins-gegen-Eins-Verteidigung (Mann-Mann-Verteidigung): Punkt 1 bedingt hier Punkt 2. Je schneller sich die Spieler nach einem Angriff in die richtige Verteidigungsposition bringen, umso besser kann natürlich auf die Offensivaktionen des Gegners reagiert werden. „Es geht darum, Überzahlsituationen zu vermeiden und schnell Fünf-gegen-Fünf-Situationen zu kreieren“, so Pesic. „Da ist individuelle Verantwortung gefragt.“ Nur so könne auf die Offensivsysteme des Gegners reagiert werden.

Punkt 3: Physis: Natürlich ist dieser Punkt kein taktischer, allerdings ist er die Voraussetzung für alle andere. Besonders in der entscheidenden Phase der Saison, die sich durch die hohe Spielbelastung auszeichnet, ist es wichtig, auf eine möglichst breite Bank zurückgreifen zu können. Pesic: „Ich hoffe natürlich, dass nun alle Spieler gesund bleiben und wir als komplette Mannschaft trainieren und spielen können. Das ist ein essentieller Punkt.“ 

Lena Meyer

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