Das Achtelfinale im Eurocup vor Augen

Das Power-Geheimnis der Bayern Baskets

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Pesic’ bei der Ansprache. Sein Team ist jetzt komplett.

München - Fünf Siege in sechs Spielen seit Jahresbeginn, im Eurocup sogar drei Erfolge in drei Partien (darunter mit 38 Punkten in Bamberg) – bei den Bayern Basketballern läuft zwar noch nicht alles nach Plan, aber die Ergebnisse stimmen.

Und Bryce Taylor hat vor dem heutigen Eurocup-Heimspiel gegen Ljubljana (20.15 Uhr) ein simples Power-Geheimnis ausgemacht: Denn seit vergangener Woche kann der bisher so von Verletzungen geplagte Kader erstmals vollzählig trainieren. „Das gibt uns allen einen Energieschub, wenn du mehr fitte Spieler im Training hast“, sagt der Bayern-Kapitän. „Wir spielen wirklich auf einem guten Level, aber die Kontinuität über 35, 40 Minuten ist jetzt die Sache an der wir arbeiten müssen.“

Mit einem Sieg heute gegen die Gäste aus der slowenischen Hauptstadt wären die Bayern schon vor den abschließenden Gruppenspielen in Dijon und gegen Bamberg eine Runde weiter. „Unser Sieg in Ljubljana hat nur dann eine Bedeutung, wenn wir auch am Mittwoch das Rückspiel gewinnen“, sagt Svetislav Pesic. „Wir können uns schon für das Achtelfinale qualifizieren, deshalb ist das Spiel sehr, sehr wichtig für uns.“ Den Trainingsrückkehrer Vasilje Micic und Robin Benzing würde Pesic demnächst gerne „ein paar Minuten geben, aber Priorität hat gegen Ljubljana zunächst, das Spiel zu gewinnen“.

Wie Dijon und Bamberg stehen die Slowenen bei einem Sieg und zwei Niederlagen. Coach Pesic: „Ljubljana repräsentiert typischen jugoslawischen Basketball. Sie sind individuell sehr gut ausgebildet. Vielleicht fehlt der Mannschaft noch etwas die Erfahrung, aber dafür haben sie zum Beispiel Marko Marinovic dabei, der schon in Spanien und Deutschland spielte und sicher ihr wichtigster Mann ist.“ U.a. Alba Berlin und Valencia stehen auf der Visitenkarte des 31-jährigen Spielmachers.

Die Bayern jedenfalls haben sich im Europacup neue Ziele gesteckt. Kapitän Taylor: „Wir wollen so weit wie möglich kommen, allein schon, weil zwei Spiele in der Woche ein besserer Rhythmus für uns sind. Unser Ziel ist es jetzt, Gruppensieger zu werden.“ Das wiederum hätte den Vorteil, das Achtelfinal-Rückspiel im Audi Dome austragen zu dürfen. Svetislav ­Pesic: „Das ist immer ein Vorteil.“ Zumal, wenn man als Coach endlich alle Mann an Bord hat…

bb

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