FCB-Star Gavel trifft EHC-Ass Wolf

Trikot-Tausch der Top-Stars

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Trikot-Tausch mit Ausblick: Gavel (l.) & Wolf

München - Auch Profisportler sind hin und wieder Fans. FCB-Basketball-Star Anton Gavel zum Beispiel ist Eishockey-begeistert. Deshalb traf er sich mit EHC-Kapitän Michi Wolf.

Ja, auch Profisportler sind hin und wieder Fans. FCB-Basketball-Star Anton Gavel zum Beispiel ist Eishockey-begeistert, schaut so oft es sein Trainings- und Spielplan ermöglicht, in der Olympia-Eissporthalle vorbei, um den EHC Red Bull München zu unterstützen. Beim Vierer-Interview der tz mit den Eishockey-Cracks Michael Wolf, Maximilian Kastner und Kollege Paul Zipser lernte Gavel Anfang des Jahres den EHC-Kapitän dann auch persönlich kennen.

Und so lag ein Wunsch nahe. „Ich habe ja schon einige Eishockeyspiele hier in München besucht und beim Interview dann auch noch zwei der Jungs getroffen. Und da kam mir die Idee, dass Michi Wolf und ich doch Trikots tauschen könnten. Super, dass das geklappt hat! Jetzt habe ich ein schönes Andenken“, sagte Gavel.

Am Donnerstag trafen sich die beiden Profisportler hierfür auf dem Olympiaturm. Eine schöne Sache, findet auch Wolf: „Es hat mich sehr gefreut, dass das geklappt hat. Leider hatten wir nicht so viel Zeit, um uns auszutauschen, weil wir kurz darauf ein weiteres Team-Meeting hatten. Aber Anton hat schon gesagt, dass er unbedingt bei einem unserer Playoff-Spiele vorbeischauen will. Und ich möchte ebenfalls mal bei einem Spiel des FC Bayern Basketball dabei sein. Allerdings ist das erst nach den Play-offs möglich.“ Am Dienstag geht es für die Roten Bullen los – mit der heißen Phase der Saison. Die reguläre Saison der Bayern-Basketballer läuft noch bis zum 1. Mai.

Und es gibt einen weiteren Unterschied. Während die Serien der Eishockey-Cracks im Best-of-Seven-Modus ausgetragen werden, umfassen die einzelnen Play-off-Runden der deutschen Basketball-Bundesligisten höchstens fünf Spiele. Gavel: „Ich denke, es ist schwer zu sagen, was da besser ist. Auf jeden Fall ist es so, dass bei einer kürzeren Serie der Heimvorteil noch ein wenig schwerer wiegt. Bei länger andauernden Serien kann es vielleicht leichter zu Überraschungen kommen.“

Der gebürtige Slowake interessiert sich übrigens nicht nur für die DEL, sondern verfolgt auch, was sich in der NHL tut. Gavel stand sogar selbst schon ein paar Mal auf dem Eis. „Als Kind und in meiner Jugend bin ich schon hin und wieder Schlittschuh gelaufen. In der Slowakei ist das einfach ein Volkssport“, so der FCB-Guard und fügt hinzu: „Momentan geht das natürlich nicht. Da ist das Verletzungsrisiko einfach viel zu groß.“

Ein Treffen von Wolf und Gavel auf dem Eis ist also eher unwahrscheinlich. Aber: „Es klappt bestimmt, dass wir uns nach einem der Play-off-Spiele noch einmal sehen und unterhalten können“, so Wolf.

Lena Meyer

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