FCB-Baskets verlieren deutlich beim Überraschungsteam

Zweite BBL-Niederlage! Aufsteiger Vechta führt die Bayern vor

+
Derrick Williams & Co. verloren erneut

Der Favoritenschreck machte auch vor den Basketballern des FC Bayern nicht Halt. Ausgerechnet Aufsteiger Rasta Vechta ist nun das zweite Team, das die Münchner schlagen konnte.

Vechta - Der Favoritenschreck machte auch vor den Basketballern des FC Bayern nicht Halt. Ausgerechnet Aufsteiger Rasta Vechta ist das zweite Team, das die Münchner schlagen konnte. Die Bayern verloren am Sonntag bei den Norddeutschen deutlich mit 75:93 (40:53). FCB-Topscorer Derrick Williams (21 Punkte) und seine Kollegen taten sich durchgehend schwer und wirkten erschöpft. „Vechta hat ein großartiges Spiel gezeigt“, sagte FCB-Coach Dejan Radonjic. „Sie hatten mehr Energie und den klareren Fokus, und das über 40 Minuten. Ihr Sieg ist absolut verdient.“

Vechta bewies von Beginn an, dass man keine Angst vor großen Namen hat. Das Team von Pedro Calles verteidigte physisch und hochkonzentriert. In der Offensive sorgten die Hausherren für die eine oder andere Überraschung – und erarbeiteten sich eine kleine Führung, die sie zum Ende des ersten Viertels sogar noch ausbauten (26:20). Auch im zweiten Viertel wirbelte Vechta das Münchner Spiel ordentlich durch. Die Hausherren zwangen die Roten zu ärgerlichen Ballverlusten. Williams & Co. wirkten müde und fanden selten Antworten auf die aggressive Verteidigung und die stürmischen Offensivaktionen. Ende der ersten Halbzeit lagen die Bayern mit 40:53 zurück!

Die 300 FCB-Fans im Rasta Dome hofften auf Besserung. Doch die gab es nicht. Vechta behielt seinen Kurs bei, traf wichtige Würfe aus der Distanz. Die Bayern wirkten etwas planlos. Das Problem blieben weiterhin die Ballverluste (insgesamt 20). Zudem ließen sich die Münchner vermehrt zu unnötigen Fouls hinreißen. Die Folge: Der Vorsprung des Aufsteigers wuchs (78:55).

Im letzten Viertel schwand dann allerdings die Kraft, während die Münchner mehr zu ihrem Spiel fanden und einige offene Würfe verwandelten. Allerdings reichte es nicht, um die Gastgeber ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Vechta zog noch einmal an und sicherte sich den Erfolg. Petteri Koponen musste anerkennen: „Sie haben einfach großartig gespielt und unglaublich viel getroffen. Für uns heißt das: Wir müssen weiter hart an uns arbeiten, wenn wir Meister werden wollen.“

Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare