Nationalspieler sucht neue Herausforderung im Ausland

Rekordspieler verlässt Bayern-Basketballer

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Robin Benzing (r.) bestritt 159 Meisterschaftsspiele und 32 Euroleague-Partien für den FC Bayern.

München - Nächste Saison läuft der FC Bayern Basketball ohne seinen Rekordspieler auf. Nach der verpassten Titelverteidigung sucht der Nationalspieler eine neue Herausforderung.

Er ist der Dienstälteste der Bayern-Basketballer. Nun gehen Robin Benzing und der FCB nach vier Jahren getrennte Wege. Am Montag gab der Verein bekannt, dass der 26-jährige Nationalspieler keinen neuen Vertrag erhalten wird. Benzing, der seit der ersten Bundesligasaison 2011 im Kader der Münchner Korbjäger stand, zieht es ins Ausland. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim spanischen Erstligisten CAI Saragossa.

Die Gründe hierfür sind nachvollziehbar. Zuletzt bekam der derzeitige Rekordspieler der Bayern – Benzing bestritt insgesamt 159 Ligaspiele und erzielte 1.273 Punkte (acht pro Partie) – nur noch wenig Einsatzzeit. Eine Situation, die für einen Spieler seines Alters ganz und gar nicht zufriedenstellend ist. Der Abschied ist nun die logische Konsequenz. „Ich wollte schon immer mal im Ausland spielen, und das ist jetzt der nächste Schritt, die nächste Herausforderung für mich“, sagte Benzing gestern.

Fest steht aber, dass sich der Forward und der FC Bayern im Guten trennen. Marko Pesic lobte seinen ehemaligen Spieler zum Abschied: „Robin ist untrennbar mit der neuen Erfolgsgeschichte der Bayern-Basketballer verbunden, er war am bisherigen Weg entscheidend beteiligt, nicht zuletzt als Mitglied des Meisterteams 2014.“ Der FCB-Geschäftsführer glaubt weiterhin fest an Benzings Erfolg: „Ich bin mir sicher, dass eine neue Herausforderung für Robin auch einen neuen Impuls bringen wird, wie er sich das jetzt erhofft. Dafür wünschen wir ihm alles Gute, er wird aber immer ein Teil unseres Vereins bleiben.“

So schnell werden sich die Wege allerdings nicht kreuzen. Während Benzings neues Team nicht an der Euroleague teilnehmen darf, werden sich die Bayern auch in der kommenden Spielzeit mit den Besten messen können. Seit Montagabend ist sicher, dass die Bayern eine Wildcard für den höchsten europäischen Wettbewerb erhalten werden. Die endgültige Abstimmung der Verantwortlichen am 8. Juli ist nur noch Formsache. „Vorbehaltlich einer Bestätigung beim ECA Shareholder-Meeting möchten wir uns schon jetzt für das große Vertrauen der Euroleague in den FC Bayern Basketball bedanken“, sagte Marko Pesic nach Bekanntgabe der Wildcard-Liste durch die Euroleague. „Wir werden jetzt alles daran setzen, so wettbewerbsfähig wie möglich zu sein und uns besser zu verkaufen als in dieser Saison.“ In der vergangenen Spielzeit waren die Münchner bereits in der Gruppenphase gescheitert.

Lena Meyer

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