FCB in der Krise, Sonntag gegen Berlin

Bayern, wo ist der Zauber hin?

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Harter Schlag gegen Belgrad: Nun wollen Savanovic (M.) & Co. in Berlin punkten

München - Ein (weiterer) Abend zum Vergessen! Die Bayern verloren am Donnerstag ihr drittes Pflichtspiel in Folge. Höchste Zeit, um zurück zur eigentlichen Stärke zu finden. Sonntag geht's zu ALBA Berlin.

Herrje, Bayern! Eigentlich hatten sich die FCB-Baskets am Donnerstagabend mit einem Erfolgserlebnis in der Euroleague für das Spitzenspiel am Sonntag (17.00 Uhr) bei ALBA Berlin wappnen wollen. Aber daraus wurde so gar nichts… Das Team von Cheftrainer Svetislav Pesic kassierte gegen Roter Stern Belgrad stattdessen seine dritte Niederlage (79:90) im fünften Euroleague-Spiel! Und das auch noch in der eigenen Halle. Der direkte Vergleich ist mit dem Punktunterschied wohl auch futsch – die Bayern müssten mit mindestens zwölf siegen. Hinzu kommt, dass das Auswärtsspiel in Belgrad noch einmal um einiges schwerer werden dürfte. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Enthusiasmus der Roter Stern-Fans bekamen die Münchner schon am Donnerstag. Zehn Gast-Fans wurden sogar festgenommen.

Kapitän Bryce Taylor: „Wir haben uns mit der Niederlage sicherlich nicht geholfen. In Belgrad zu gewinnen – und dann auch noch mit mindestens zwölf Punkten mehr – das wird hart.“ Dann schob der US-Profi aber noch pflichtbewusst hinterher: „Wir sind aber ganz klar noch im Rennen.“ Das ist zwar theoretisch richtig, aber die anstehenden Aufgaben werden nicht leichter. Am kommenden Donnerstag steigt das Rückspiel gegen Fenerbahce Istanbul. Und vorher das BBL-Topspiel in Berlin…

„Ich weiß nicht, wie wir die erste Halbzeit am Donnerstag mit 43:38 gewinnen konnten“, schimpfte Pesic. Besonders übel stieß ihm die Einstellung und die daraus resultierende schlechte Defensiv-Leistung seiner Mannschaft auf. „Ich will nicht sagen, dass wir den Gegner unterschätzt haben, aber wir haben ihm zu viele Freiräume gelassen. Uns fehlte letztlich die Bereitschaft, den letzten nötigen Einsatz zu bringen.“

Deutliche Worte, die seine Mannschaft endlich wachrütteln sollen. Denn auch die vergangenen zwei Niederlagen gegen Real Madrid und Frankfurt verliefen ähnlich. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir diese Probleme schnellstmöglich in den Griff bekommen“, meinte der Cheftrainer und fügte hinzu: „Natürlich wäre es einfacher gewesen, nach einem Sieg gegen Berlin anzutreten.“

Die Hauptstädter befinden sich derzeit nämlich auf der Überholspur. Das Team von Sasa Obradovic ist in dieser Saison noch ungeschlagen – und hat das anstehende Duell auf seiner Homepage bereits zum „Highlight der Hauptrunde“ erklärt. Nicht die besten Voraussetzungen für die Bayern…

Lena Meyer

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