Eurocup-Rückspiel gegen Bilbao

Lösen die Bayern das Ticket für die nächste Runde?

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Ab in die nächste Runde? Bryce Taylor & Co. könnten Mittwoch alles klar machen

München - Bilbao, die Zweite! Wenn die Bayern-Basketballer Mittwoch im Eurocup-Rückspiel auf den spanischen Erstligisten treffen, soll eines anders werden, als im ersten Duell vor einer Woche.

Bilbao, die Zweite! Wenn die Bayern-Basketballer Mittwoch Abend (20.00 Uhr) im Eurocup-Rückspiel auf den spanischen Erstligisten treffen, soll eines anders werden, als im ersten Duell vor einer Woche. Dieses Mal wollen die Münchner es nicht so spannend machen. Im Hinspiel hatte sich das Team von Svetislav Pesic zu einem 78:76-Erfolg gezittert.

„Die Partie war komplett ausgeglichen“, so der Coach. „Bilbao stellt eine der offensiv am besten organisiertesten Mannschaften, die ich seit langem gesehen habe. Das ist ein wichtiges Spiel für uns, aber es wird sehr schwer.“

Dennoch wollen die Bayern alles daran setzen, vor eigenem Publikum den vierten Eurocup-Sieg in Folge feiern zu können. Damit wäre das Ticket für die Ko.-Phase vorzeitig gelöst, und die Münchner eine Runde weiter! Schließlich kommen die ersten beiden Teams der acht Vierer-Gruppen ins Achtelfinale, das in einem Hin- und Rückspiel (23./24.2. und 1./2. März) ausgetragen wird. Die Bayern würden auf den Erst- bzw. Zweitplatzierten der Gruppe J (Alba Berlin, Armani Mailand, Neptunas Klaipeda/LTU und Aris Thessaloniki) treffen.

Pesic warnt sein Team dennoch vor zu viel vorzeitiger Euphorie. Die Spanier sind im Eurocup bisher auswärts unbesiegt. Und auch am vergangenen Wochenende konnte Bilbao in der eigenen Liga ordentlich Selbstvertrauen tanken. „Bilbao hat sich am Wochenende durch einen Heimsieg für die Copa del Rey qualifiziert, die spanische Pokalendrunde, die eine viel höhere Bedeutung als bei uns hat. Malaga zum Beispiel ist ausgeschieden, während Bilbao also dabei ist und damit ein erstes Saisonziel erreicht hat. Das wird sie noch mehr motivieren“, meint Pesic.

Seine Spieler gehen trotzdem zuversichtlich in die Partie. „Es war gut, dass nur eine Woche zwischen Hin-und Rückspiel gelegen hat“, so Justin Cobbs zur tz. „Wir wissen nun noch besser, auf was wir uns einstellen müssen. Noch einmal soll es nicht so knapp werden.“ Positiv ist außerdem, dass die Münchner dieses Mal eine ganze (spielfreie) Woche Zeit für die Vorbereitung hatten. Weil am Wochenende kein Bundesligaspiel angesetzt war, gab der Trainer seiner Mannschaft zwei Tage frei, bevor es in die weitere Vorbereitung ging. Es geht also ausgeruht in den zweiten Bilbao-Akt.

Lena Meyer

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