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Ein Sieg für Ruben

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Ruben Boumtje Boumtje mit Frau Emily und Sohn Joaquim © sampics

München - "Heute war von allen Heimspielen die beste Stimmung", freute sich Uli Hoeneß beim Triumph der Bayern-Baskets über Ludwigsburg. Es war auch ein Sieg für Ruben Boumtje Boumtje.

Das Spiel hatte noch nicht einmal begonnen und schon hielt es keinen der 5813 Zuschauer im Audi Dome mehr auf seinem Platz. „Boumtje Boumtje!“ hallte es durch die Halle, als die Roten Riesen ihren Center, der wegen Herzproblemen seine Karriere beenden musste, kurz vor Tip-Off der Partie gegen Ludwigsburg verabschiedeten. „Es war ein sehr bewegender Moment…“, so Ruben Boumtje Boumtje.

Ein Moment, bei dem einige seiner Kollegen Tränen in den Augen hatten. „Ich werde keine Namen nennen“, lachte der Kameruner. Klar, dass die Bayern-Basketballer an diesem Abend ihre gesamte Kraft auch für Ruben mobilisierten: Mit 61:55 hielt das Team von Trainer Dirk Bauermann zum ersten Mal in dieser Saison einen Gegner unter 65 Punkten. Bauermann: „Offensiv war es zwar nicht unser bester Tag. Aber über drei Viertel haben wir eine sehr ordentliche Leistung gezeigt.“ Und die wurde von den Fans gebührend gefeiert. FCB-Boss Uli Hoeneß, der mit Bruder Dieter dabei war: „Heute war von allen Heimspielen die beste Stimmung.“ Und Dieter Hoeneß freute sich gegenüber der tz: „Der Zuschauerzuspruch scheint sich stetig zu steigern.“

FC Bayern: Emotionaler Abschied von Boumtje Boumtje

Steigern – das wollen sich auch die Bayern. Bauermann: „Wir müssen lernen, nicht nur einen Vorsprung zu verwalten, sondern auch dominant über 40 Minuten aufzutreten.“ Eine erneut starke Leistung zeigte der neueste Bayer, Chevon Troutman. Der Center erzielte sein zweites Double-Double (14 Punkte, elf Rebounds), war zudem Topscorer. Trotzdem blieb er bescheiden: „Ich probiere, mich immer weiterzuentwickeln.“ Die Diskussionen um seine Größe kann der 2,02-Meter-Mann nicht verstehen: „Ich bin es gewöhnt, mich größeren Gegnern stellen zu müssen. Ich denke, durch meine Größe bringe ich eine große Variabilität ins Spiel.“ Die Frage um einen weiteren Neuzugang bleibt offen. Bauermann: „Wir werden die Situation weiter analysieren und dann entscheiden.“

lm, so

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