Bayerns Aufbauspieler verlässt den Verein

Hamann: "Es tut natürlich weh..."

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Steffen Hamann

München - Der Kapitän verlässt das Schiff. Dienstag Morgen gab der FC Bayern Basketball bekannt, dass Steffen Hamann und der Verein von nun an getrennte Wege gehen werden. Die tz hat mit Hamann gesprochen.

Der Kapitän verlässt das Schiff. Dienstag Morgen gab der FC Bayern Basketball bekannt, dass Steffen Hamann und der Verein von nun an getrennte Wege gehen werden. Der 33-Jährige, seit 2010 und damit von Beginn des Projektes an dabei, bekommt keinen weiteren Vertrag beim FCB. Hamann zur tz: „Ich wurde zeitnah darüber informiert, dass es für mich beim FC Bayern sportlich nicht weitergeht.“ Wie die Zukunft des gebürtigen Bambergers aussieht, ist noch unklar. „Was ich als Nächstes mache, ob ich bei einem neuen Verein spielen werde oder aufhöre, wird sich zeigen“, so Hamann.

Eines ist aber klar. Mit Hamann verlieren die Roten Riesen nicht nur ihren Kapitän, sondern auch eines der Gesichter der Mannschaft. Der gebürtige Bamberger half dem Team vier Jahre lang auf und neben dem Parkett. In insgesamt 156 Pflichtspielen sorgte er für 835 Punkte. Als er 2010, damals als Nationalmannschafts-Kapitän, gemeinsam mit Trainer Dirk Bauermann das Basketball-Projekt der Münchner unterstützte, war dies ein Ausrufezeichen für ganz Basketball-Deutschland.

„Steffen Hamann war immer ein Motor dieser Mannschaft. Er hat sich selbst und vor allem auch seine Mitspieler immer wieder zu neuen Höchstleistungen motiviert. Wir danken ihm für alles, was er für den Verein geleistet hat“, erklärte Bayerns Vizepräsident Rudolf Schels gestern in einem Statement. Die Rückennummer sechs, die Hamann von Beginn an getragen hatte, wird nie wieder vergeben. Außerdem ist ein Abschiedsspiel geplant.

Dies ist allerdings nur ein kleiner Trost für die Fans des FC Bayern Basketball. Und auch Hamann selbst schmerzt sein Fortgang: „Momentan tut es innerlich natürlich weh. Vor allem, wenn man viele Nachrichten und Nachfragen zu dieser Entwicklung erhält.“ Trotzdem, der Point Guard ist froh, zumindest mit dem Meistertitel abgehen zu können. „In der vergangenen Saison konnten wir die Mission Meisterschaft abschließen. Ich freue mich, auf diese Art und Weise mit dem FC Bayern in die Geschichtsbücher eingegangen zu sein.“ Dort steht Hamann auch schon mit Bamberg, wo er 2005 und 2007 den Meistertitel holte.

Seinen Fans will der von nun an Ex-FCB-Kapitän noch etwas sagen: „Am liebsten würde ich jeden einzelnen, der uns unterstützt hat, umarmen. Wir alle können stolz auf das sein, was wir erreicht haben. Der FC Bayern Basketball hat sich einen Namen gemacht. Wir haben uns gemeinsam von unten nach oben gekämpft. Danke dafür!“ Der Kapitän verlässt sein „Herzensprojekt“ erhobenen Hauptes. Und auch den Zurückbleibenden bleibt nur eines zu sagen: Danke, Steffen!

Lena Meyer

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