FCB-Basketballer Stimac über Vaterfreuden, Playoff-Spiele und Schlafmangel

"Du musst bereit sein!"

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Vladimir Stimac mit Sohn Vukan

München - Seit Januar ist Familie Stimac in München zu dritt! Der FCB-Star und seine Freundin Aleksandra bekamen mit Sohn Vukan ihr erstes Kind. In der tz spricht Vladimir Stimac über sein neues Leben.

Seit Januar ist Familie Stimac in München zu dritt! Der FCB-Star und seine Freundin Aleksandra bekamen mit Sohn Vukan ihr erstes Kind. In der tz spricht Vladimir Stimac über sein neues Leben.

Herr Stimac, vor drei Monaten hat sich in Ihrer Familie einiges getan…

Stimac (lacht):  Oh ja! Am 1. Januar 2015 wurde mein Sohn Vukan in Belgrad geboren.

Ein besonderes Geburtsdatum!

Stimac: Absolut! Wir können nun immer zwei Dinge gleichzeitig feiern! Vukans Geburtstag und Neujahr!

Was bedeutet der Name?

Stimac: Er beinhaltet das serbische Wort für Wolf. Das ist mit einer alten Tradition verbunden: In Serbien glauben wir, dass ein Kind, wenn sein Name das Wort Wolf beinhaltet, besonders gesund und stark wird. Das sind alles Dinge, die meine Freundin und ich uns natürlich für unseren Sohn wünschen!

Wie sieht es denn mit Schlaf aus?

Stimac (lacht): Da gibt es keine Probleme. Aber das liegt auch daran, dass Aleksandra das alles super im Griff hat. Sie kümmert sich nachts um Vukan, wenn er aufwacht. Ich schlafe vor Spielen im Nebenzimmer, sodass ich am nächsten Tag fit bin. Das hat sich gut eingespielt. Aber wissen Sie, was wirklich stimmt?

Na?

Stimac: Es ist keine Floskel: Ein Kind zu haben, ist das Größte! Es ist ein Gefühl, das man erst richtig nachvollziehen kann, wenn man selbst in der Situation ist. Vukan ist neben Aleksandra das Beste, was mir passiert ist. Aber eines ist wichtig: Man muss definitiv bereit für diese Aufgabe sein.

Bleibt Ihre Familie bis zum hoffentlich erfolgreichen Ende der Playoffs?

Stimac: Sie bleiben bis zum Playoff-Start Anfang Mai und werden dann zurück zu meiner restlichen Familie nach Belgrad fliegen. Dort haben wir ein Haus. Natürlich wird diese Zeit dann schwer, aber meine Freundin und ich wissen beide, dass Basketball meine Leidenschaft ist und ich diesen Job sehr professionell sehe und ernst nehme. Ich habe in der entscheidenden Phase der Saison einfach weniger Zeit und kann die beiden nicht so unterstützen, wie ich möchte. Deswegen ist diese Lösung für uns das Beste.

Apropos entscheidende Phase der Saison. Sind Sie schon im Playoff-Modus?

Stimac: Das kommt erst richtig, wenn es wirklich losgeht. Wir haben einfach noch zu viele wichtige Aufgaben vor uns, auf die wir uns vorher konzentrieren müssen.

Heute kommt Bamberg!

Stimac: Richtig, ein hartes Spiel. Gegner wie Bamberg sind immer schwer zu knacken. Aber ich bin da zuversichtlich. Zwar haben wir das Hinspiel im Januar verloren, dann aber zwei Eurocup-Spiele deutlich gewonnen. Wir haben also gelernt und wissen, wie man Bamberg schlägt.

Wie genau?

Stimac: Wir müssen in der Transition konzentriert arbeiten und dürfen in der Verteidigung keine Fehler zulassen.

Nach Bamberg folgen mit Berlin, Bonn und Oldenburg weitere große Gegner. Ist das ein Vorteil oder ein Nachteil, kurz vor dem Playoff-Start?

Stimac: Weder noch, finde ich. Im Vergleich zu anderen Ligen ist die BBL unberechenbar. Alle Teams sind kompakt und schwer zu spielen, und sie unterscheiden sich. Einige sind groß besetzt, dann trifft man wieder auf Teams mit kleineren, schnellen Spielern. Man kann sich nie sicher sein. Und genau darauf müssen wir uns jetzt einstellen.

Interview: Lena Meyer

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