Die Bayern am Freitag in Barcelona

Pesic: "Drei Spiele entscheiden“

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Svetislav Pesic.

München - Vier Siege in vier Bundesliga-Spielen – national hat sich der deutsche Meister FC Bayern Basketball zusammen mit den Teams aus Berlin und aus dem Artland schon wieder an die Spitze gesetzt.

Doch bei allem Respekt vor der nationalen Konkurrenz: Beim Euroleague-Start am Freitag wartet ein anderes Kaliber auf das Team von Chefcoach Svetislav Pesic: der FC Barcelona, in der Vorsaison Dritter der Königsklasse. Auch Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic richtete nach dem 97:74-Sieg in Hagen den Blick gen Barcelona: „Es gab Phasen, wo wir unnötig Bälle weggeworfen haben. Das sind Dinge, die stören in der Gesamtentwicklung, die wir vorantreiben wollen. In Barcelona dürfen wir uns solche Phasen nicht erlauben.“

Auf zwei Spieler müssen die Bayern verzichten. „Bei Bryce Taylor und Paul Zipser dauert es noch, bis sie wieder einsatzfähig sind“, sagte Coach Pesic, der wie einige seiner Spieler zuletzt Grippegeschwächt war: „Wir sind nicht in der besten physischen Verfassung, aber daraus müssen wir unsere Motivation ziehen.“

Pesic war von 2002 bis 2004 selbst Trainer in Barcelona, zur Ausgangssituation sagt er: „Die ersten drei Euroleague-Spiele sind für uns entscheidend für den weiteren Verlauf.“ Nach dem Vorjahresdritten Barcelona geht’s zu Hause gegen Panathinaikos Athen (zuletzt 2011 Sieger der Euroleague) und gegen den italienischen Topklub Armani Milan, der im Vorjahr die Euroleague-Playoffs erreichte, also eine Runde weiter kam als Bayern.

Zunächst also Barcelona. Aus deutscher Sicht bekanntester Akteur des spanischen Meisters ist Nationalspieler Tibor Pleiß. Der 2,18-m-Center spielt seit dieser Saison für die Katalanen, es soll seine letzte Station auf dem Weg in die NBA sein. „Ich habe mich enorm weiterentwickelt“, sagte er unlängst der BamS.

Was für ein Kaliber Barcelona ist, verdeutlicht ein Blick auf den Etat: Rund 40 Millionen Euro lässt sich der Klub die Basketballer kosten (in Europa Platz zwei hinter ­ZSKA Moskau, 45 Millionen), beim FC Bayern wollen sie in naher Zukunft 15 Millionen Euro in die Waagschale werfen. Doch Angst haben sie beim FCB nicht, sagt Guard Lucca Staiger: „Mal sehen, was da geht…“

bb.

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