FCB-Baskets verlieren auch in Athen

Bayern kassieren weitere Euroleague-Pleite...

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Keine Chance in Athen für Bo McCalebb & Co.

Athen - Der zweite Euroleague-Erfolg der FCB-Baskets lässt weiterhin auf sich warten. Auch bei Panathinaikos Athen – die Mannschaft, die die Münchner als einziges Team bisher schlagen konnten – war für Chefcoach Svetislav Pesic und sein Team nichts zu holen.

Der zweite Euroleague-Sieg der FCB-Baskets lässt weiter auf sich warten. Auch bei Panathinaikos Athen war für Svetislav Pesic und sein Team nichts zu holen. Vor 11 500 Zuschauer verloren Topscorer Bo McCalebb (15 Punkte) & Co. mit 72:87 (33:44). Der FCB-Coach gab nach der sechsten Niederlage in der Europaliga zu: „Insgesamt muss man sagen, dass Panathinaikos zum jetzigen Zeitpunkt mehr Qualität hat.“

Die Bayern-Baskets erwischten zunächst einen ordentlichen Start. Zumindest defensiv konnten sich die Münchner gegen Panathinaikos behaupten und die Griechen, die ohne ihren Star Esteban Batista (in Zivil auf der Bank) etwas ungefährlicher wirkten, von längeren Punkteläufen abhalten. Offensiv lief es für die Pesic-Schützlinge dagegen nicht so rund. Die Roten hatten ihre Schwierigkeiten, sich einen Weg durch die griechische Defensive zu bahnen. Das erste Viertel ging mit 18:12 an die Hausherren.

Nach der Viertelpause wirkten die Münchner kurzzeitig wacher und tasteten sich an die Gastgeber heran. Besonders Neuzugang McCalebb sorgte für wichtige Punkte. Zweieinhalb Minuten vor Halbzeitpause dann die Chance in Führung zu gehen, die Bayern glichen auf 31:31 aus. Mehr war aber nicht drin. Panathinaikos zog noch einmal an und startete einen 8:0-Lauf. Mit 44:33 ging es in die Pause und die Bayern mussten sich eingestehen: Da wäre bisher mehr drin gewesen. Besonders in Sachen Assists (6:13) und Dreierquote (9 zu 43 Prozent) hinkten die Roten zu diesem Zeitpunkt ordentlich hinterher. Pesic: „Wir haben nur zugeschaut und nicht reagiert, einige waren offenbar auch überrascht.“

Es wurde nicht besser: Panathinaikos baute im dritten Viertel den Vorsprung noch weiter aus. Dann eine Schrecksekunde für Bayern: Vasilije Micic verdrehte sich bei einem Foul den Arm, musste vom Feld – und kehrte nicht mehr zurück. Eine Diagnose steht noch aus. Die bayerische Defensive wackelte (45:64 aus Sicht der Münchner).

Mit 51:65 ging es für Pesic und sein Team ins letzte Viertel. Zunächst lief die Sache weiter wie gehabt, dann nutzten die Münchner einige Unkonzentriertheiten der Gastgeber und absolvierten einen 7:0-Lauf (61:70). Allen voran AJ Slaughter beendete den kurzen Hoffnungsschimmer der Roten aber wieder schnell – keine Chance mehr in Athen. ­McCalebb & Co. verloren mit 72:87. Für die Optimisten unter den Münchner Fans: Ein Weiterkommen in die Top16 ist noch immer möglich. Entscheidend werden die Duelle mit Mailand und ­Turow sein. Dann sollten sich die Roten allerdings bissiger auf dem Parkett präsentieren.

Lena Meyer

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