Bayern vor Herkules-Aufgabe gegen Valencia

FCB-Baskets: Jetzt wird es ganz schwer!

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Anton Gavel (l.) & Svetislav Pesic

München - Neben der Verteidigung der Meisterschaft haben die Bayern-Basketballer ein weiteres, großes Saisonziel: Auf europäischer Ebene eine gute Rolle zu spielen.

Neben der Verteidigung der Meisterschaft haben die Bayern-Basketballer ein weiteres, großes Saisonziel: Auf europäischer Ebene eine gute Rolle zu spielen. Bisher hat das zumindest im Eurocup, dem zweitklassigen europäischen Wettbewerb, für den sich die Münchner nach dem Ausscheiden aus der Euroleague automatisch qualifiziert hatten, ganz gut funktioniert. Die Zwischenrunde überstanden die Pesic-Schützlinge ohne eine einzige Niederlage! Im dadurch erreichten Achtelfinale könnte nun allerdings bereits Endstation sein. Am Mittwoch hatten die Bayern nämlich im Hinspiel bei Titelverteidiger Valencia Basket mit 58:80 das Nachsehen.

Und damit wird ein Weiterkommen nun ganz schwer. Sollten die Münchner nicht am kommenden Mittwoch daheim mit mehr als 23 Punkten gewinnen, ist Feierabend! Dass die Chancen darauf gegen ein Team wie Valencia mehr als gering sind, ist auch den Bayern bewusst. Svetislav Pesic analysiert das Hinspiel gegen die Spanier ganz realistisch: „Wir haben am Mittwoch eine Mannschaft gesehen, die großartigen Basketball gespielt hat, vor allem in der Defensive. Valencia hat eine exzellente Verteidigung gespielt, mit Aggressivität und großer Spannung. Das muss man respektieren und ihnen dazu gratulieren.“

Auch, wenn die Bayern in der ersten Hälfte der Partie mitgehalten hatten, reichte es ab dem dritten Viertel zu gar nichts mehr. Valencia zerlegte die bayerische Defensive, der Rhythmus der Münchner Korbjäger war dahin. Jan Jagla gibt zu: „Wir haben leider unsere Konzentration verloren. Und dann geht es auf diesem Niveau ganz schnell.“

Aber natürlich wären die Bayern nicht die Bayern, wenn sie trotz der 22 Punkte Differenz die Flinte ins Korn werfen würden. Pesic bleibt optimistisch, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten. „22 Punkte Differenz ist natürlich ein Resultat, dass die Aufgabe sehr schwer macht, sich noch für die nächste Runde zu qualifizieren. Aber nichts ist unmöglich”, meint der Coach. “Wir müssen dieses Spiel jetzt analysieren und uns so vorbereiten, dass wir das Rückspiel gewinnen können. Was dann am Ende insgesamt dabei rauskommt, werden wir sehen.“

Lena Meyer

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