Was der Coach jetzt noch verbessern will

Pesic: 100 Punkte? Na und!

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Svetislav Pesic

München - Die Hundert-Punkte-Marke geknackt, den Gegner mit 27 Punkten mehr auf dem Konto geschlagen. Das klingt eigentlich nach einer sehr ordentlichen Leistung eines Teams. Nicht so für FCB-Trainer Svetislav Pesic.

Die Hundert-Punkte-Marke geknackt, den Gegner mit 27 Punkten mehr auf dem Konto geschlagen. Das klingt eigentlich nach einer sehr ordentlichen Leistung eines Teams. Nicht so für FCB-Trainer Svetislav Pesic. Der 65-Jährige hatte nach dem Bundesliga-Spiel seiner Schützlinge gegen Tübingen einiges zu beanstanden. Und das, obwohl die Münchner ihre Gäste am Sonntag mit 107:81 aus der Halle gefegt hatten… „Wir haben zwar sehr hoch gesiegt, aber das Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung wieder“, meinte Pesic.

Das Credo des Erfolgstrainers ist mittlerweile so bekannt wie bewährt: Bloß nicht abheben – und immer weiter an der eigenen Leistung arbeiten! Was passiert, wenn ein Team diese Vorsätze nicht beherzigt, bekamen die Korbjäger des FC Bayern vor gut zwei Wochen zu spüren. Der damalige Tabellenletzte Göttingen verpasste den Roten einen ordentlichen Denkzettel. Und dass die Bayern trotz ihres Tübingen-Triumphes noch nicht bei 100 Prozent sind, zeigte auch die ärgerliche Niederlage am vergangenen Freitag daheim gegen Euroleague-Gruppengegner Mailand.

Pesic beanstandet: „Die Partie gegen Tübingen hat uns wichtige Erkenntnisse geliefert. Wir müssen an unserer Transition-­Defense arbeiten.“ Heißt: Das schnelle Umschalten von der Offensiv- in die ­Defensiv-Arbeit läuft noch nicht. Übrigens etwas, das unbedingt funktionieren muss, um das gegnerische Team von Fast Breaks abhalten zu können. „Wir haben außerdem zu viele Assists (23, die Redaktion) zugelassen“, führt Pesic weiter aus. „Das geht so nicht.“

Eine weitere Sache bereitet dem Trainer Sorgen: Kapitän Bryce Taylor sowie Talent Paul Zipser können noch immer nicht spielen. Sowohl bei Taylor, der unter Adduktorenproblemen leidet und Ende vergangener Woche an der Leiste operiert werden musste, als auch bei Zipser, der sich in der vergangenen Saison eine komplexe Innenbandverletzung zuzog, ist der Zeitpunkt der Rückkehr bislang ungewiss. Nihad Djedovic: „Natürlich fehlen die beiden uns. Wir müssen das aber kompensieren können, bis sie zurück sind.“ Ein Hoffnungsschimmer: Neuzugang Vasilije Micic (20). Der Serbe, der von Pesic als „Rohdiamant“ bezeichnet wird, sorgte am Sonntag gegen Tübingen für 23 Punkte. Djedovic: „Ich freue mich, dass Vasilije diese Leistung zeigen konnte. Er wird uns noch sehr helfen.“

Hoffentlich auch am Donnerstag. Dann steht nämlich wieder die Euroleague auf dem Programm. Dieses Mal wartet auswärts der polnische Meister Turow Zgorzelec. Am Wochenende wird es auch nicht leichter. Die Bayern müssen zum Vizemeister Berlin. Und was in der Halle der Hauptstädter los ist, bedarf keiner Erklärungen mehr. Der Coach meint: „Zum Glück haben wir nun drei Tage Zeit, um in Ruhe die Fehler des vergangenen Wochenendes zu beheben.“ Womit wir wieder beim Pesic-­Credo wären.

Lena Meyer

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