Chevon Troutman über seine Rückkehr in den Audi Dome

"Endlich bin ich mal Fan!"

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Unterstützt heute sein Ex-Team: Chevon Troutman

München - Heute wird es ernst! Um 20.00 Uhr haben die FCB-Basketballer die letzte Chance, doch noch einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung zu machen.

Heute wird es ernst! Um 20.00 Uhr haben die FCB-Basketballer die letzte Chance, doch noch einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung zu machen. Das Team von Cheftrainer Svetislav Pesic braucht in der Finalserie gegen Bamberg – es steht 1:2 – unbedingt einen Sieg, um die Meisterschaft der Franken zu verhindern. Und damit das auch klappt, gibt es Unterstützung von einem ganz besonderen Fan! Chevon „Chevy“ Troutman kehrt heute in den Audi Dome zurück, um sein einstiges Team anzufeuern. Der 33-Jährige, der in der vergangenen Saison mit den Bayern die Meisterschaft holte, spielte zuletzt beim polnischen Erstligisten Zielona Gora und sicherte sich dort ebenfalls den Titel. Die tz sprach mit Troutman über seine kurze Rückkehr nach München, seine Zeit in Polen und erfuhr, wem er außer den Bayern die Daumen drückt.

Herr Troutman, ein Jahr nach dem Gewinn der Meisterschaft mit den Bayern sind Sie am Mittwoch wieder im Audi Dome. Dieses Mal als Zuschauer…

Troutman: Ja, und ich freue mich wirklich darauf! Zum allerersten Mal kann ich den Audi Dome als Fan erleben. Das wird bestimmt eine besondere Erfahrung! Ich freue mich, alle wiederzusehen.

Sie haben in der letzten Saison beim polnischen Erstligisten Zielona Gora gespielt, holten dort den Titel. Wie war die Zeit für Sie?

Troutman: Das Beste war natürlich, dass wir am Ende den Titel holen konnten. Sportlich gesehen lief es zu Beginn der Saison für mein Team nämlich nicht optimal. Nach einem Trainerwechsel haben wir uns aber gesteigert, und ich konnte mich beweisen. Insgesamt ist das Leben in einer kleinen Stadt wie Zielona Gora natürlich ein anderes als in München. Aber es war wirklich eine gute Erfahrung.

Haben Sie die Saison der Bayern verfolgt?

Troutman: Ja, ich habe mir die Spiele, so oft es ging, angeschaut! Es war sicherlich keine einfache Saison für die Bayern. Wenn ein Team beinahe komplett ausgetauscht wird, dauert es eben immer eine Weile, bis man zusammenfindet und einen guten Rhythmus entwickelt. Wenn dann auch noch Verletzungen hinzukommen, ist es doppelt schwer. Dass die Bayern trotz allem das Finale erreicht haben, ist ein toller Erfolg, und ich drücke natürlich die Daumen, dass das Spiel am Mittwoch nicht das letzte der Saison sein wird.

Sie sind also für die Bayern?

Troutman: Als ehemaliger Bayernspieler möchte ich natürlich, dass die Meisterschaft verteidigt wird. Das ist schließlich das große Ziel. Aber ich kenne auch Bradley Wanamaker (Guard der Bamberger, d. Red.) sehr gut. Wir sind beide in Pittsburgh aufgewachsen und haben dasselbe College besucht. In den Sommerpausen treffe ich ihn dort immer wieder. Er ist außerdem ein wirklich guter Spieler. Deswegen hoffe ich für ihn, dass er ein gutes Spiel macht.

Apropos Sommer. Wann geht es für Sie zurück in die USA?

Troutman: Noch diese Woche. Ich glaube, ich war noch nie so früh zurück wie in diesem Jahr. Die Saison in Polen war vergleichsweise kurz. Insofern freue ich mich, dass ich bald Zeit mit meiner Familie verbringen kann und meine Freunde wiedersehe. Ich werde die Zeit nutzen, um mich zu erholen, zu trainieren und zu schauen, wie es in der kommenden Saison für mich weitergeht. Aber erst einmal freue ich mich auf München und den Audi Dome!

Interview: Lena Meyer

 

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