Panamas Ex-Diktator Manuel Noriega ist tot

Panamas Ex-Diktator Manuel Noriega ist tot

Donnerstag geht's gegen die Millionentruppe

Achtung Bayern, jetzt kommt Moskau!

+
Tyrese Rice: Vor gut zwei Jahren noch im Bayern-Dress

München - Donnerstag wird es europäisch im Audi Dome! Die Bayern-Basketballer bestreiten um 20.45 Uhr ihr erstes Euroleague-Heimspiel dieser Saison. 

Donnerstag wird es europäisch im Audi Dome! Die Bayern-Basketballer bestreiten um 20.45 Uhr ihr erstes Euroleague-Heimspiel dieser Saison - und bekommen es mit einem Schwergewicht zu tun: Khimki Moskau, dem Eurocup-Sieger 2014/15!

Dass die millionenschwere Truppe aus Russland als klarer Favorit in die Partie startet, ist nicht zuletzt seit vergangener Woche klar: Anders als den FCB-Baskets gelang den Moskauern ein Erfolg in Europas Königklasse. Das Team von Rimas Kurtinaitis bezwang Euroleague-Titelverteidiger Real Madrid (84:70). „Khimki gehört zurzeit zu den besten Mannschaften in Europa“, legt sich FCB-Coach Svetislav Pesic fest. „Sie haben den Eurocup gewonnen und auch noch andere Titel, ihre Resultate verbessern sich seit Jahren kontinuierlich. Sie sind dabei in der Lage, jedes Jahr die besten Spieler Europas zu verpflichten.“

Unter anderem einen alten Bekannten der Bayern, den man vor zwei Jahren ziehen lassen musste: Aufbauspieler Tyrese Rice spielt seit Beginn der Saison 2014 für die Russen. Nach einer überragenden BBL-Saison 2012/2013, in der er in 40 Spielen durchschnittlich für 15,8 Punkte sorgte, war Rice via Tel Aviv zu Khimki gewechselt. Heute kehrt er zurück und verrät: „Ich stehe immer noch in engem Kontakt zu Marko Pesic. Ohne meine Zeit beim FC Bayern, wäre ich nicht da, wo ich heute bin.“

Und auch sonst sind die finanzstarken Moskauer hochkarätig besetzt: Zuletzt verstärkten sie sich mit den NBA-erfahrenen Spielern Zoran Dragic (Phoenex, Miami) und Alexey Shved (u. a. Houston und New York). Kein Wunder! Khimkis Etat wird auf 35 bis 38 Millionen Euro geschätzt (zum Vergleich: der der Bayern soll bei 16 - 17 Millionen liegen). Dabei waren die Moskauer noch vor zwei Jahren beinahe Pleite. Der Investor Alisher Usmanow, Inhaber einer Gazprom-Tochterfirma (Privatvermögen wird auf 14,4 Milliarden US Dollar geschätzt) sicherte dem Klub das Überleben. Wenig später kam mit Dmitry Golubkov, ebenfalls Inhaber eines Gasunternehmens (Mosoblgaz), ein weiterer Investor und der aktuelle Präsident hinzu.

Die Münchner wollen sich trotzdem nicht einschüchtern lassen. Alex Renfroe: „Wir werden die Details herausarbeiten, die uns helfen können, um eine Chance auf den Sieg zu haben.“

Lena Meyer

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Zweite Niederlage gegen Bamberg: Jetzt wird es ganz eng!
Zweite Niederlage gegen Bamberg: Jetzt wird es ganz eng!
Endstation Bamberg: FCB-Baskets aus Halbfinale ausgeschieden
Endstation Bamberg: FCB-Baskets aus Halbfinale ausgeschieden
Djordjevic fordert „Reaktion“: So will Bayern Bamberg schlagen
Djordjevic fordert „Reaktion“: So will Bayern Bamberg schlagen
FCB-Baskets: Entscheidungsspiel in Bamberg
FCB-Baskets: Entscheidungsspiel in Bamberg

Kommentare