Kleber über Rückkehr, Eurocup & Weihnachten

"Comeback? Ich denke, bald"

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Maxi Kleber auf dem Christkindlmarkt

München - Viel Zeit für weihnachtliche Besinnlichkeit bleibt den FCB-Baskets auch in diesem Jahr nicht. Deswegen ging es mit Maxi Kleber dieses Mal zum Interview auf den Christkindlmarkt.

Viel Zeit für weihnachtliche Besinnlichkeit bleibt den FCB-Baskets auch in diesem Jahr nicht. Bereits am zweiten Feiertag steht im Audi Dome die nächste Aufgabe für Svetislav Pesic und sein Team an. Um 17.00 Uhr kommt es zum bayerischen Derby mit dem Tabellen-Fünften Würzburg. Für einen Bayernprofi bedeutet das gleichzeitig Besuch aus der Heimat. Allerdings wird Maxi Kleber - gebürtiger Würzburger – aller Voraussicht nach dann noch nicht spielen können. Der FCB-Profi laboriert seit Beginn der Saison an einer Fußverletzung. Momentan arbeitet er hart an seinem Comeback. Damit trotzdem ein wenig vorweihnachtliche Stimmung aufkommt, traf die tz den 23-Jährigen zum Interview auf dem Christkindlmarkt am Sendlinger Tor.

Herr Kleber, während Sie noch an Ihrem Comeback arbeiten, mussten Ihre Kollegen am vergangenen Freitag das Euroleague-Aus hinnehmen…

Kleber: Ja, das war natürlich sehr bitter. Vor allem, weil wir so nah dran waren, es in die Top16 zu schaffen. Die Mannschaft war verständlicherweise geknickt. Aber das müssen wir nun schnell abhaken. Nun gilt es, im Eurocup zu überzeugen und es da möglichst weit zu schaffen.

Ganz ehrlich, wie groß ist die Motivation da noch?

Kleber: Es ist natürlich etwas anderes, im Eurocup anzutreten, wenn man zuvor in der Euroleague gespielt hat. Schließlich ist sie die beste Liga Europas. Trotzdem sind auch im Eurocup viele richtig gute Mannschaften vertreten. Das ist der zweitwichtigste Wettbewerb, dort können wir ebenfalls Erfahrungen sammeln und uns beweisen.

Wie sieht es für Sie persönlich aus? Wann können Sie Ihr erstes Pflichtspiel für die Bayern bestreiten?

Kleber: Das wird momentan von Woche zu Woche entschieden. Ursprünglich hatte ich natürlich gehofft, dass es insgesamt etwas schneller geht. Aber Verletzungen sind eben nicht planbar und der Heilungsprozess nur in eingeschränktem Maße vorhersehbar. Was mich freut ist, dass ich den Fuß mittlerweile voll belasten kann. Momentan trainiere ich zwar noch individuell, ich denke aber, dass ich jetzt sehr bald ins Mannschaftstraining einsteige.

Für einen Einsatz am Samstag gegen Ihr Ex-Team Würzburg wird es also noch nicht reichen?

Kleber: Eher noch nicht, was natürlich sehr schade ist. Ich hätte gern im Duell mit meinen ehemaligen Kollegen auf dem Parkett gestanden. Aber so ist nun einmal der Sport.

Bevor es so weit ist, steht noch Heiligabend an. Wie werden Sie feiern?

Kleber: Das kommt ganz darauf an, wie der Trainingsplan ist. Wenn es möglich ist von den Zeiten, werde ich sicherlich zu meiner Familie fahren. Am ersten Weihnachtsfeiertag kommen meine Mutter und meine Brüder mich jedenfalls in München besuchen und werden auch am 26. im Audi Dome sein. Darauf freue ich mich, denn Weihnachten ist doch in aller erster Linie ein Familienfest. Und auch das Drumherum ist schön. Dies ist zwar erst mein zweiter Besuch auf einem Weihnachtsmarkt in diesem Jahr, aber ich habe sogar schon Kekse gebacken!

Ohne Hilfe?

Kleber: Klar! Aber nur die ganz normalen Weihnachtsplätzchen. Das Rezept kommt von meiner Mutter (lacht).

Interview: Lena Meyer

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