1. tz
  2. Sport
  3. FCB Basketball

Virusalarm! Aber Bayern kämpfen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Lena Meyer

Kommentare

null
Steffen Hamann (l.) gegen Braunschweigs Jermaine Anderson © Getty

München - Die Bayern-Basketballer haben eine Mission: eine neue Erfolgsserie starten! Dabei hat das Team von Trainer Svetislav Pesic allerdings mit einigen Erschwernissen zu kämpfen.

Nach dem 75:70-Sieg in Braunschweig soll nun am Samstag um 19 Uhr daheim gegen Frankfurt im Audi Dome nachgezogen werden. FCB-Kapitän Steffen Hamann: „Wir werden unser Bestes geben und wollen an unsere Leistung gegen Braunschweig anknüpfen, um so wieder eine kleine Serie zu starten.“

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Ulm am vergangenen Sonntag hatte die Vorstellung in Braunschweig wieder gepasst. Coach Svetislav Pesic lobte: „Ich freue mich nicht nur, dass wir gewonnen haben, sondern vor allem auf welche Art und Weise. Die Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt. Die Einstellung und der Teamgeist haben absolut gestimmt.“

Und das, obwohl die Roten mit einigen Erschwernissen zu kämpfen hatten: FCB-Forward Brandon Thomas und Spielmacher Tyrese Rice konnten aufgrund eines Grippe-Virus nicht mit auf dem Parkett stehen. Und auch Cheftrainer Pesic fehlte am Mittwoch an der Seitenlinie – wurde durch den Co-Trainer Emir Mutapcic vertreten. Denn auch der ehemalige Nationaltrainer war vom Virus nicht verschont geblieben. „Diese Krankheitsfälle sind sehr frustrierend. Wie soll man kämpfen, wenn man schlapp ist?“, so Pesic, dem es am Freitag zumindest wieder so gut ging, dass er das Mannschaftstraining leiten konnte. Ob Rice und Thomas schon am Samstag so fit sind, dass sie auf dem Parkett stehen können, war da jedoch noch unklar. „Es geht den beiden ebenfalls etwas besser“, so Pesic. „Ob es aber für das Spiel gegen Frankfurt reicht, ist noch unklar und wird erst am Spieltag entschieden. Schließlich wollen wir kein Risiko eingehen!“

Auch wenn mit Frankfurt die offensiv schwächste Mannschaft der Liga zu Gast im Audi Dome sein wird – die Partie gegen die Hessen ist natürlich kein Selbstläufer. „Frankfurt verteidigt sehr hart, bisher habe ich die Partien oft als zäh empfunden“, so Hamann. Zwar müssen die Gäste auf ihren Chefcoach Muli Katzurin verzichten, der aus familiären Gründen nach Israel gereist ist, sie werden dennoch gestärkt in die Partie gehen können: Erst in dieser Woche wechselten Ryan Brooks und LaQuan Prowell von Giessen in die Mainmetropole.

„Die Frankfurter werden sehr motiviert sein“, meinte Pesic. Einen Sieg mit 15 Punkten Vorsprung, wie es den Münchnern im Hinspiel gelang, erwartet Pesic deshalb nicht. „In erster Linie ist es mir wichtig, dass wir ein gutes Spiel zeigen und gewinnen“, so der 63-Jährige. Und da ist natürlich noch etwas: „Die Hauptsache ist, dass alle wieder schnell gesund werden und bleiben!“ Schließlich ist die Partie gegen Frankfurt nur der Auftakt in eine weitere harte Woche: Schon am Donnerstag steht das Pokalspiel in Bamberg an!

lm

Auch interessant

Kommentare