FCB-Baskets vor dem Duell mit Straßburg

Das Bayern-Versprechen

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KC Rivers & Co. bleiben auf dem Boden

München - Die Bayern sind wieder in der Spur. Zu euphorisch werden die Roten trotzdem nicht.

Der Nächste, bitte! Die Bayern-Basketballer sind bereit für die nächste Herausforderung am Freitag gegen Euroleague-Gegner Straßburg. Die Stimmung im Team ist gelöst. Nach den drei – oder nach Alex-Renfroe-Rechnung den 2,1 Siegen – in der vergangenen Woche sind die Münchner langsam wieder in der Spur, die zuvor fünf Niederlagen in Folge abgehakt. „Ich denke, der knappe Sieg in Bremerhaven am Sonntag vor einer Woche war ein Schlüsselspiel für uns“, sagt Renfroe. „Uns ist es gelungen, Selbstvertrauen zu schöpfen und den Schwung mit in die Spiele gegen Khimki Moskau und Crailsheim zu nehmen.“ Bremerhaven, Khimki, Crailsheim - macht nach Adam Riese drei Erfolge in der vergangenen Woche. Warum also die ominöse 2.1? Der FCB-Aufbauspieler hat eine einfache Erklärung. „Das Spiel in Bremerhaven wurde ja erst in den allerletzten Minuten gewonnen. Vorher hat bei uns nahezu gar nichts funktioniert. Insofern sollte man wirklich nur das Ende zählen“, lacht Renfroe.

Allerdings sei genau dieser Spielverlauf eine gute Erfahrung gewesen und habe die Mannschaft sehr weitergebracht, so der 29-Jährige. Renfroe: „Wir waren kurz davor, eine wirklich bittere und peinliche Niederlage zu kassieren. Es ist wirklich alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Dann hat sich die Mannschaft zusammengerauft, als Team gespielt. Einer konnte sich auf den anderen verlassen – und wir haben das Spiel gedreht. So etwas schweißt noch mehr zusammen.“

Trotzdem bestehen die Bayern darauf, dass nicht plötzlich alles gut ist. Nihad Djedovic gibt zu Bedenken: „Eine Mannschaft hat immer ihre Baustellen, an denen weiterhin gearbeitet werden muss. Die Probleme, die wir zuletzt hatten, sind ja nicht plötzlich weg. Allerdings arbeiten wir hart daran, diese immer weiter zu minimieren.“ Und dann schickt der FCB-Guard stellvertretend für alle ein Versprechen hinterher: „Wir werden die fünf Niederlagen in Folge jedenfalls nicht vergessen, sondern sie als Beispiel dafür nehmen, was anders laufen muss.“

Lena Meyer

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