Rennfahrer Alexander Albon

Alexander Albon: Alle Infos zum Formel-1-Piloten von Red Bull Racing - Karriere, Stationen, Erfolge

Alexander Albon aus Großbritannien vom Team Red Bull Racing trifft an der Rennstrecke ein
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Alexander Albon vor dem Grand Prix von Belgien im August 2019

Alexander Albon ist seit seiner Kindheit Rennfahrer.

Alexander „Alex“ Albon (*23.03.1996) ist ein britisch-thailändischer Formel-1-Rennfahrer. Er wuchs in England auf, startet jedoch für Thailand. Albon begann seine rasante Karriere bereits als Kind im Kartsport und wechselte schließlich von dort in den Formelsport. 2019 fuhr er sein erstes Rennen in der Formel-1 für Scuderia Toro Rosso und wurde noch in derselben Saison von Red Bull abgeworben.

Alexander Albon – Kindheit, Jugend und Karriestart im Kartsport

Alexander Albon wurde in London, England, geboren. Sein Vater, Nigel Albon (*08.02.1957), ist ein ehemaliger britischer Rennfahrer. Seine Mutter, Kankamol Albon, stammt aus Thailand. Albon hat einen Bruder und drei Schwestern und besuchte die Ipswich School. Er ist praktizierender Buddhist und hat seinen Wohnsitz sowohl in Milton Keynes, England, als auch in Monaco. 2005, im Alter von acht Jahren, begann Alexander Albon mit dem Kartsport. In der Zeit von 2006 bis 2011 beendete er keines seiner Rennen unter dem dritten Platz. Als Kartfahrer wurde er mehrfacher Champion auf britischer und europäischer Ebene. Im Einzelnen gewann er folgende Rennen:

  • Kartmasters British Grand Prix
  • Formula Kart Stars Championship
  • KF Winter Series
  • Super 1 National FK3 Championship
  • CIK-FIA World Cup
  • CIK-FIA European Championship

Alexander Albon – Karrierestationen im Formelsport

2012 wechselte Alexander Albon vom Kartsport in den Formelsport und wurde Teil des Red Bull Junior Teams. Sein erstes Cockpit erhielt er bei EPIC Racing im Formel Renault 2.0 Eurocup. Nachdem die Förderung durch Red Bull am Ende der Saison beendet war, wurde er in das Förderprogramm von Lotus aufgenommen. Von 2013 bis 2014 fuhr er für KTR und nahm an zwei Rennen in der nordeuropäischen Formel Renault teil. Dort erzielte er eine Pole Position. Er schloss die Saison mit dem 13. Platz ab. 2015 wechselte Albon in die europäische Formel-3-Meisterschaft zu Signature und gewann vier Rennen.

2016 stieg Albon in die GP3-Serie ein und fuhr für ART, wo er auch 2017 blieb und in die FIA-Formel-2-Meisterschaft wechselte. 2018 fuhr er erneut in der FIA-Formel-2 Meisterschaft und errang dort vier Siege, sieben Podest-Platzierungen und drei Pole Positions.

Alexander Albon – Wechsel zur Formel-1

Ursprünglich hatte Alexander Albon für die FIA-Formel-E Meisterschaft 2018/19 einen Vertrag bei Nissan e.dams unterzeichnet, verließ die Testfahrten in Valenica jedoch frühzeitig. Er befand sich bereits in Verhandlungen mit Scuderia Toro Rosso, für die er bei der Formel-1-Weltmeisterschaft 2019 antreten sollte. Die Bestätigung des neuen Vertrages mit Scuderia Toro Rosso erfolgte wenige Wochen später. Sein Formel-1 Debut hatte Alexander Albon beim Großen Preis von Australien 2019. Nach zwölf Rennen folgte der überraschende Aufstieg in das Red-Bull-Team, zu dem auch Max Verstappen (*30.09.1997) gehört. Albon und Verstappen kennen sich durch den Kartsport bereits seit ihrer Kindheit.

2020 startete Albon erneut für Red Bull und beendete die Saison auf dem siebten Platz mit 105 Punkten und zwei Podiumsplätzen. Danach erfolgte die offizielle Bekanntgabe, dass er 2021 von Sergio Perez (*26.01.1990) ersetzt werden sollte. Alexander Albon bleibt Red Bull als Reservefahrer in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2021 erhalten. Weiterhin soll er sich für ein Comeback in 2022 im Simulator vorbereiten.  

– Die Red Bull Racing Ltd. befindet sich am Bradbourne Drive in Milton Keynes, England –

Alexander Albon – Weitere interessante Fakten

Alexander Albon ist mit der chinesischen Profigolferin Muni He (*17.06.1999) liiert. Auf Instagram postet er neben Updates zu seiner Karriere auch Fotos aus seinem Privatleben.

Auch auf Twitter und Facebook ist er regelmäßig aktiv. Albon besitzt die britische und thailändische Staatsbürgerschaft und fühlt sich mit beiden Nationalitäten verbunden. Seine Karriere wurde 2018 von einem Skandal überschattet, als bekannt wurde, dass seine Mutter Kankamol Albon 2012 zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Sie hatte illegal mit Luxus-Autos gehandelt. Insgesamt soll es sich um Betrug in Höhe von 7,5 Millionen Britischen Pfund gehandelt haben.

Alexander Albon wird 2021 bei ausgewählten DTM-Rennen an den Start gehen, sofern es seine Formel-1 Verpflichtungen zulassen.

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