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Austin/Circuit of the Americas: Die Formel-1-Strecke der USA

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Grand Prix der USA, Circuit of the Americas in Austin (Texas)
Grand Prix der USA, Circuit of the Americas in Austin (Texas) © Darren Abate / dpa

Der permanente Rennkurs ist seit 2012 Austragungsort für den Grand Prix der USA sowie weitere Motorsportveranstaltungen.

Beim Circuit of the Americas handelt es sich um eine Motorsportrennstrecke nahe der texanischen Stadt Austin in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die permanente Rennstrecke wurde vom international bekannten Streckenarchitekten und ehemaligen Motorsportler Hermann Tilke entwickelt und gebaut. Er war etwa für die Boxengasse, das Fahrerlager und die Strecke selbst verantwortlich, während die Tribüne und weitere Außenanlagen von dem in Austin ansässigen Unternehmen Miro Rivera Architects entworfen wurden. Im Jahr 2012 erfolgte die offizielle Eröffnung des Formel-1-Kurses.

Seitdem wird auf der Strecke alljährlich der Grand Prix der USA ausgetragen. Darüber hinaus findet seit dem Jahr 2013 auf der Strecke die Motorrad-WM statt, und auch Rennen der in den USA überaus beliebten NASCAR-Serie werden seit 2021 auf dem Circuit of the Americas veranstaltet. Im Jahr 2020 wurden allerdings alle ursprünglich angesetzten Wettbewerbe aufgrund der Covid-19-Pandemie ersatzlos aus dem Rennkalender gestrichen, da zu dieser Zeit keine nationalen oder internationalen Großveranstaltungen möglich waren. 2021 wurde der Betrieb der Strecke sowohl für die Formel 1 als auch für die Motorrad-WM wie gewohnt wieder aufgenommen.

Circuit of the Americas in Austin, Texas: Wissenswertes zur Rennstrecke

Der Circuit of the Americas in Austin, Texas wird seit dem Jahr 2012 regelmäßig für Motorsportevents genutzt. Insbesondere als Rennstrecke für die Formel 1 ist der Kurs in den USA international bekannt. Die Strecke ist insgesamt 5,516 Kilometer lang und beinhaltet 20 Kurven sowie einen Höhenunterschied von bis zu 40 Metern. Sie weist zudem eine Besonderheit auf, die in der Königsklasse des Motorsports nur selten zu finden ist: Der Circuit of the Americas ist einer der wenigen Kurse, die nicht mit, sondern gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden. Auf der Start-Ziel-Geraden geht es für die Fahrer bergauf. Dieser Teil der Strecke mündet zudem in eine Haarnadelkurve.

Sachkundige Fans, die sich mit der Formel 1 und mit den genutzten Rennstrecken auskennen, sehen in Austin einige Ähnlichkeiten zu anderen bekannten Kursen: So gibt es beispielsweise eine Passsage, die an den Maggots-Becketts-Abschnitt in Silverstone erinnert, sowie eine weitere Passage, die dem Motodrome in Hockenheim ähnelt. Der Circuit of the Americas erntete aus dem Lager der Formel-1-Piloten deutliche Kritik aufgrund seines welligen Streckenbelags.

Circuit of the Americas: Diese Formel-1-Fahrer standen in Austin auf dem Treppchen

Auf dem Circuit of the Americas im US-amerikanischen Austin konnten sich seit seiner Eröffnung mehrere prominente Formel-1-Piloten über einen oder mehrere Siege auf der Rennstrecke freuen. Dazu gehören diese Fahrer:

Mit fünf Siegen ist der britische Pilot Lewis Hamilton Rekordsieger auf der Strecke. Im Moto-GP konnte der Fahrer Marc Márquez bereits sieben Wettbewerbe für sich entscheiden. Er hält auch den Motorrad-Streckenrekord von zwei Stunden und 03,575 Minuten aus dem Jahr 2014. In der Formel 1 hat Charles Leclerc im Jahr 2019 den Streckenrekord von einer Stunde und 36,169 Minuten aufgestellt. Alle Formel-1-Fahrer, die auf dem Circuit of the Americas siegten, waren mit Reifen des international bekannten Herstellers Pirelli unterwegs. In der Moto-GP-Reihe waren es Reifen von Bridgestone oder Michelin, die mit dem Asphalt in Austin am besten zurechtkamen.

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