Red Bull stark - Vettel-Kollege vor deutschem Duo

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Sebastian Vettel (r.) posiert mit Teamkollege Mark Weber auf dem Testkurs

Montmeló/Hamburg - Nur Sebastian Vettels Teamkollege hat zum Auftakt der finalen Formel-1-Testfahrten mit einer klaren Bestzeit ein deutsches Duo an der Spitze verhindert.

Der Red-Bull-Pilot aus Australien war am Donnerstag bei guten äußeren Bedingungen auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona nicht zu bremsen. Webber benötigte für seine Top-Runde inoffiziell 1:21,487 Minuten verwies den am Ende stark aufdrehenden Nico Hülkenberg im Williams (+0,920 Sekunden) und Nico Rosberg im Mercedes (1,027) mit klarem Rückstand auf die Ränge.

“Wenn sie 150 Kilo (Sprit) an Bord hatten, dann waren sie schnell“, wurde Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug auf der Homepage des Magazins “autosport“ mit Blick auf den Red-Bull-Auftritt zitiert. Die Zeit sei aber nicht der Maßstab, befand Haug. Generell gilt der Grand-Prix-Kurs in Katalonien, auf dem vom 7. bis 9. Mai der Europa- Auftakt steigt, als Gradmesser.

Vettels neuer Bolide

Sebastian Vettel: Das ist sein neuer Bolide

Gemeinsam mit seinem Teamkollen Mark Webber enthülte Sebastian Vettel seinen neuen Red Bull "RB6" und gab ein ehrgeiziges Ziel aus: "Ich will Weltmeister werden!" Hier sehen Sie die Bilder von der Präsentation. © dpa
Gemeinsam mit seinem Teamkollen Mark Webber enthülte Sebastian Vettel seinen neuen Red Bull "RB6" und gab ein ehrgeiziges Ziel aus: "Ich will Weltmeister werden!" Hier sehen Sie die Bilder von der Präsentation. © dpa
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Gemeinsam mit seinem Teamkollen Mark Webber enthülte Sebastian Vettel seinen neuen Red Bull "RB6" und gab ein ehrgeiziges Ziel aus: "Ich will Weltmeister werden!" Hier sehen Sie die Bilder von der Präsentation. © dpa

Und wie schon bei den vorherigen Probefahrten für die in knapp zwei Wochen beginnende Formel-1-Saison mit Rückkehrer und Rekordweltmeister Michael Schumacher hinterließ auch der neue Sauber wieder einen guten Eindruck. Platz vier am Ende des ersten von vier Testtagen auf der 4,655 Kilometer langen Strecke für den Spanier Pedro de la Rosa im Schweizer Team.

Landsmann und Ferrari-Neuzugang Fernando Alonso - Gesamtschnellster bei der ersten Testphase in Valencia Anfang des Monats - wurde Siebter. Der Rückstand des zweimaligen Weltmeisters auf Webber: 2,683 Sekunden. Zudem blieb sein Ferrari am Morgen auf der Strecke stehen, Alonso musste länger pausieren. Weltmeister Jenson Button - Bester in der vergangenen Woche in Jerez - reihte sich im McLaren-Mercedes als Fünfter ein.

Für Mercedes wird an diesem Freitag Schumacher das Cockpit wieder übernehmen. Der 41-Jährige steht vor seiner Rennrückkehr beim Großen Preis von Bahrain am 14. März. “Er scheint wirklich gut drauf zu sein“, sagte Landsmann Adrian Sutil am Donnerstag in einem Interview “sport1.de“. Der Gräfelfinger selbst pausierte ebenfalls zum Auftakt der letzten Testfahrten, an seiner Stelle steuerte der Italiener Vitantonio Liuzzi (6./+2,577 Sekunden) den neuen und bislang recht vielversprechenden Force India.

dpa

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