Hintergrund zum 1000. Rennen

China ist besonderes Pflaster für deutsche Formel-1-Fahrer

+
Der Kurs in China ist ein besonderes Pflaster für deutsche Formel-1-Piloten. Foto: Diego Azubel/EPA/dpa

Shanghai (dpa) - Ein Sieg beim 1000. Rennen der Formel 1 würde in die Shanghai-Bilanz der deutschen Piloten für Siege mit besonderem Stellenwert passen. 2006 gewann Michael Schumacher im Ferrari den Großen Preis von China - es war sein 91. und damit letzter Grand-Prix-Erfolg.

2009 siegte Sebastian Vettel auf dem Kurs in Shanghai - es war der erste Sieg des gebürtigen Heppenheimers im Red Bull. 2012 siegte Nico Rosberg in China - es war der erste Sieg für den gebürtigen Wiesbadener und der erste Sieg für Mercedes nach der Rückkehr als Werksteam in die Motorsport-Königsklasse zur Saison 2010.

2016 wiederholte Rosberg seinen Sieg auf dem Kurs, der seit 2004 im Rennkalender seinen Platz hat. Am Saisonende wurde er zum ersten Mal Weltmeister.

Als Rekordgewinner reist Mercedes-Star und Fünffach-Weltmeister Lewis Hamilton zum 1000. Grand Prix am Sonntag an. Er gewann auf dem anspruchsvollen Kurs bereits fünfmal. In der WM-Wertung liegt der 34 Jahre alte Brite (43) einen Punkt hinter seinem 29 Jahre alten finnischen Silberpfeil-Kollegen Valtteri Bottas.

Vettel (31) ist mit 22 Zählern Fünfter, seit seinem Erfolg 2009 in China konnte er dort nicht mehr gewinnen. "Es wird Rennen Nummer 1000 in der Formel-1-Geschichte - ein Grund mehr, es zu versuchen und sich hervorzutun", sagte Vettels Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.

Hall of Fame auf Formel-1-Homepage

Infos zu Sebastian Vettel

Archiv auf Formel-1-Homepage

Auch interessant

Meistgelesen

Niki Lauda: Zwischenfälle bei Trauerfeier am Sarg sorgen für Entsetzen
Niki Lauda: Zwischenfälle bei Trauerfeier am Sarg sorgen für Entsetzen
Mattia Binotto: Vettel nach Kanada-Ärger "stärker als zuvor"
Mattia Binotto: Vettel nach Kanada-Ärger "stärker als zuvor"
Daten und Fakten zum Circuit Paul Ricard
Daten und Fakten zum Circuit Paul Ricard
Vettel-Teamchef: Noch keine Lösung für Ferrari-Probleme
Vettel-Teamchef: Noch keine Lösung für Ferrari-Probleme

Kommentare