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Darüber spricht das Formel-1-Fahrerlager in São Paulo

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Bewundert die Leidenschaft von Motorrad-Legende Valentino Rossi: Lewis Hamilton. © Marcelo Chello/AP/dpa

Kimi Räikkönen verbindet einiges mit den Schumachers. So manches Formel-1-Team wartet in Brasilien noch auf wichtige Fracht. Das ist nicht der einzige Gesprächsstoff vor dem viertletzten Grand Prix dieser Saison in Brasilien.

São Paulo - Sebastian Vettel könnte bei Aston Martin einen neuen Formel-1-Teamchef bekommen. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton verneigt sich vor einer „Legende“. Gesprächsstoff aus dem Fahrerlager in Interlagos.

Räikkönen und die zwei Schumacher-Generationen

Mick Schumacher wirkte ergriffen. Was es ihm bedeute, mit Kimi Räikkönen den Formel-1-Asphalt geteilt zu haben, wurde der 22 Jahre alte Haas-Pilot gefragt. Schließlich war Räikkönen, der am Ende dieses Jahres aufhört, auch schon gegen dessen Vater Michael gefahren. Erstmal Stille. „Es war eine große Freude gegen ihn zu fahren“, sagte Mick Schumacher voller Respekt, allerdings habe er mit seinem unterlegenen Wagen gegen den Alfa-Romeo-Piloten kaum einmal auf der Strecke um Positionen kämpfen können. „Du erinnerst mich in allem stark an deinen Vater“, sagte Räikkönen.

Verlässt Vettels Teamchef Aston Martin?

Otmar Szafnauer stellte für Aston Martin den Kontakt zu Sebastian Vettel her. Er führte auch die ersten Gespräche, um den Deutschen in dieser Saison für das britische Team zu gewinnen. „Ich komme mit ihm super klar“, sagte Vettel, der Ferrari verlassen musste. „Er war sehr wichtig.“ Sein Teamchef Szafnauer steht aber Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zu Alpine. Dort soll der 57-Jährige angeblich Renndirektor Davide Brivio ersetzen, der wohl wieder zurück in die MotoGP will. Aston Martin und Alpine kommentierten die Gerüchte nicht, Szafnauer wiederum ist am Freitag Gesprächspartner auf der offiziellen Pressekonferenz der Teamchefs.

Abschied von einer Legende auf zwei Rädern

Motorrad-Legende Valentino Rossi bestreitet an diesem Wochenende in Valencia sein letztes Rennen. Das lässt auch Lewis Hamilton nicht kalt, der vor ein paar Jahren auf der MotoGP-Yamaha des Italieners Platz nahm und einige Runden auf nur zwei Rädern drehte. „Alles, was er getan hat, war unglaublich“, meinte Hamilton über den mittlerweile 42-Jährigen. Vor allem seine Leidenschaft habe ihn beeindruckt. Hamilton titulierte Rossi auch als „Legende“. Und McLaren-Fahrer Lando Norris, der sich mit dem MotoGP-Piloten ab und an schreibt, sagte: „Ich werde ihn vermissen.“

Kleine Sünde

Daniel Ricciardo liebt Brigadeiros, diese in Brasilien typischen kleinen Schokoladenkugeln. Wie der McLaren-Fahrer selbst erzählte, bekam er einst auf der Geburtstagsfeier des früheren brasilianischen Formel-1-Piloten Felipe Massa diese Nachspeise von dessen Frau Raffaela serviert. „Ich habe sie echt gemocht und viele davon gegessen“, räumte Ricciardo ein. Vor diesem Grand-Prix-Wochenende bekam er nun eine große Schachtel voll mit Brigadeiros von den Massas geschenkt. „Es war wunderschön“, schwärmte der Australier Ricciardo.

Lieferschwierigkeiten in der Formel 1

Das Wetter war schuld. Deshalb verspäteten sich Flieger nach dem letzten Grand Prix von Mexiko mit Formel-1-Fracht für Brasilien. Noch am Donnerstag warteten auf dem Kurs in Interlagos Teams auf Motoren und sonstige Bauteile. „Die Jungs müssen bis in die Nacht hinein arbeiten, das ist das einzige, was sie tun können“, meinte Mick Schumachers Haas-Teamchef Günther Steiner. Der Weltverband des Motorsports verlängerte extra Fristen, damit die Rennställe länger schrauben durften als eigentlich erlaubt. Dadurch sollte der Ablauf des Grand-Prix-Wochenendes auch gesichert werden. dpa

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